Wer steht hinter der Rasa-Initiative?

Die Initiative Rasa stellt ein schweizerisches Novum dar. Nach knapp 10 Monaten soll über eine bereits angenommene Volksinitiative wieder abgestimmt werden. Heute hat sich das Komitee der Bevölkerung vorgestellt.

Nach der Abstimmung von letztem Sonntag haben die Gegner der Masseneinwanderungs-Initiative (MEI) frischen Mut gefasst. Mit dem Slogan «Raus aus der Sackgasse» (Rasa) setzt sich ein breites Komitee dafür ein, das Rad zurück zudrehen.

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Den 9. Februar rückgänging machen

1:44 min, aus Tagesschau vom 2.12.2014

Ihr Ziel ist es, den vom Stimmvolk angenommenen Artikel des MEI zu kassieren. Das Komitee wird von 300 Personen aus Wirtschaft, Kultur und Politik getragen. Auch die Gewerkschaft VPOD gehört zu den Unterstützern.

VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber erklärt im SRF-Interview, weshalb sie den MEI-Artikel streichen möchte: «Der war falsch. Es war der Bevölkerung nicht bewusst, dass damit das Vertragswerk gefährdet ist. Also muss man das nehmen, was diesen Fehler bewirkt hat und den Artikel einfach wieder raus nehmen.»

Rasa hat bis zum 2. Juni 2016 Zeit, um die nötigen 100'000 Unterschriften zu sammeln.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Gegeninitiative lanciert

    Aus Tagesschau vom 2.12.2014

    Die Gruppe Rasa, kurz für «Raus aus der Sackgasse», will mittels einer neuen Initiative das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar rückgängig machen. Heute hat sie die Unterschriftensammlung lanciert. Einschätzungen von SRF-Bundeshausredaktor Hanspeter Trütsch.