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Schweiz Werbung für den echten Fuffziger

Seit Dienstag ist die neue Fünfzigernote erhältlich – und seit da wirbt die Schweizerische Nationalbank (SNB) auch auf Plakaten und mit TV-Spots für den neuen Fünfziger. Die SNB will so möglichst sicherstellen, dass die Bevölkerung das neue Zahlungsmittel auch wirklich kennt.

Die Schweizerische Nationalbank informiert auf mehreren Kanälen über die neue Fünfzigernote: mit Broschüren, Link öffnet in einem neuen Fenster, einem Leporello, Link öffnet in einem neuen Fenster, einer App , Link öffnet in einem neuen Fenster– aber auch auf Plakaten im öffentlichen Raum oder mit einem TV-Spot.

Das hat da und dort für Erstaunen gesorgt: Muss eine neue Banknote «beworben» werden?

SNB-Mediensprecherin Silvia Oppliger erklärt: «Wir müssen sicherstellen, dass die Bevölkerung die neue Note auch wirklich erkennt – damit möglichst jedermann weiss, wie der Geldschein genau aussieht und echte von falschen Noten unterscheiden kann.»

Werbung auch schon vor 20 Jahren

Zwar hat die Schweizer Medienlandschaft in den vergangenen Tagen bereits durchaus grosszügig über die neue Note berichtet, doch: «Solche Informationskampagnen werden im Voraus geplant», so Oppliger. «Wir sind dafür verantwortlich, dass die Bevölkerung die Banknoten vor dem ersten Gebrauch schon einmal gesehen hat. Daher braucht es eine solche Kampagne, die nebst Plakaten und TV-Spots auch gedruckte Materialien wie die Broschüre und den Leporello umfasst.»

Auch bei der letzten, achten Banknotenserie, die zwischen 1995 und 1998 ausgegeben wurde, habe die SNB mit einer «umfassenden Informationskampagne» auf die neuen Geldscheine aufmerksam gemacht. Natürlich noch nicht mit einer App, aber auch damals schon mit TV-Spots.

Behörden registrieren weniger Falschgeld

Das Risiko, Falschgeld in die Finger zu bekommen, hat in den vergangenen Jahren abgenommen – gemessen jedenfalls an der Anzahl Blüten, die das Bundesamt für Polizei fedpol sichergestellt hat: So registrierte das fedpol 2010 noch 4402 gefälschte Noten im angeblichen Gesamtwert von 947'000 Franken; 2015 waren es noch 2356 Scheine für 289'940 Franken.

Legende:
Falschgeldstatistik: Noten 2010-2015 Das Bundesamt für Polizei fedpol hat in den vergangenen Jahren seit 2010 in der Tendenz weniger gefälschte Noten sichergestellt. Bundesamt für Polizei fedpol

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