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Schule auf dem Prüfstand Wieso Eltern auf Homeschooling setzen

Die einen unterrichten zu Hause nach Stundenplan, die anderen lassen ihre Kinder so frei wie möglich aufwachsen – Homeschooler sind eine heterogene Gruppe. Warum vertrauen manche Eltern der Volksschule nicht mehr und suchen nach neuen Bildungswegen? Die Webserie über Homeschooling und freies Lernen.

Die Motivation

Manchen Kindern fällt es schwer, sich in der Schule wohl zu fühlen, und sie verlieren die Freude am Lernen. Oder Eltern wünschen sich für ihre Kinder grösstmögliche Freiheit. Die Gründe fürs Homeschooling sind vielfältig.

Legende: Video ««Mich stört der Zwang»» abspielen. Laufzeit 3:58 Minuten.
Vom 25.05.2017.

Die Sozialisation

Kinder brauchen Kinder – diesem Satz stimmen Homeschooler nur bedingt zu. Sie sind eher der Ansicht, dass Kinder Menschen jeden Alters um sich herum brauchen. Die Gemeinschaft einer Schulklasse, sagen sie, sei für die Entwicklung weniger entscheidend.

Legende: Video ««Für die Sozialisation braucht es nicht 25 Gleichaltrige»» abspielen. Laufzeit 4:04 Minuten.
Vom 25.05.2017.

Umgang mit Frustrationen

Sind Homeschooler gewappnet für den «Ernst des Lebens»? Können Kinder, die nur nach dem «Lustprinzip» lernen, auch mit Enttäuschungen umgehen?

Legende: Video ««Konfrontiere dein Kind mit Zufriedenheit»» abspielen. Laufzeit 4:32 Minuten.
Vom 25.05.2017.

Der Weg ins Berufsleben

Kein Zeugnis, keine Lehre? Dass der Einstieg ins Berufsleben auch ohne Zeugnis klappen kann, zeigen diese Beispiele.

Legende: Video ««Unternehmen suchen Freigeister»» abspielen. Laufzeit 4:34 Minuten.
Vom 25.05.2017.

Die Theorie

Laut Homeschoolern ist Lernen ein natürlicher Prozess, den die Schule nicht unterbrechen sollte.

Legende: Video ««Wenn ein Kind auf die Welt kommt, beginnt es frei zu lernen»» abspielen. Laufzeit 2:13 Minuten.
Vom 25.05.2017.

Wenn Eltern gleichzeitig Lehrer sind

Eltern von Homeschoolern investieren viel Zeit in die Bildung ihrer Kinder. Bei «normalen» Eltern löst das oft Unbehagen und Ablehnung aus.

Legende: Video ««Mich erfüllt zu sehen, wie die Kinder sich frei entfalten»» abspielen. Laufzeit 2:47 Minuten.
Vom 25.05.2017.

Diagnose «schulkrank»

Lee hatte heftige Migräneattacken, die im Laufe der Schulzeit schlimmer wurden. Seine Eltern sahen nur einen Ausweg – sie nahmen Lee aus der Schule.

Legende: Video ««Wir sind von Arzt zu Arzt. Wir haben alles abgeklärt»» abspielen. Laufzeit 8:11 Minuten.
Vom 25.05.2017.

Treffpunkt für Homeschooler

In Bern hat Andrea Liniger einen Freilernraum gegründet. Hier widmen sich Kinder und Jugendliche ihren aktuellen Interessen, tauschen sich aus und erhalten Unterstützung von einem Lerncoach.

Legende: Video ««Jeder kann sagen, was sein Plan ist»» abspielen. Laufzeit 3:23 Minuten.
Vom 25.05.2017.

38 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Mordasini (Andrea_Mordasini)
    Doch häufig habe ich eher das Gefühl, dass nicht die Kinder Mühe und Probleme mit Abnabeln haben, sondern viel mehr ihre ängstlichen, überbehütenden und überbeschützenden Helikoptereltern, die ihre unselbständigen, unsicheren und verhätschelten Kinder am liebsten bis ins Erwachsenenalter überwachen, kontrollieren und begleiten möchten.
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  • Kommentar von Andrea Mordasini (Andrea_Mordasini)
    Kinder müssen gute+schlechte Erfahrungen machen, ohne Eltern, dauernd dabei sind. Die Gefahr beim Home- oder Unschooling ist, dass diese Kinder später im wahren Leben, wo das Lernen nach dem Lustundlaune-Prinzip nicht mehr möglich ist, Probleme mit der Umstellung haben. Loslassen ist wichtig, für Kinder wie Eltern. Loslösen beginnt nicht erst mit dem Eintritt in den KIGA, sondern schon viel früher nach der Geburt mit dem Durchtrennen der Nabelschnur und ist ein steter, fortlaufender Prozess.
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  • Kommentar von Andrea Mordasini (Andrea_Mordasini)
    Wo beide Elternteile wie bei uns erwerbstätig sind, geht Freilernen nicht. Andere Bezugs-, Betreuungs- + Kontaktpersonen als nur die Familie ist für Kinder bereichernd. Es tut ihnen gut, sich in andere Strukturen+Gruppen integrieren, anpassen, behaupten, streiten, versöhnen, teilen und auch mal zurückstehen müssen. Eine Klasse mit 20 Kindern mit vielen Meinungen, Anliegen + Bedürfnissen ist nicht vergleichbar mit dem Mikrokosmos Familie als "geschützte Werkstatt" und kann eine tolle Chance sein.
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