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Schweiz Zahl der Urteile gegen Jugendliche bleibt gleich hoch

2013 wurden nur leicht weniger Minderjährige verurteilt als im Vorjahr. Positiv: Es waren weniger Kinder unter den Verurteilten.

Im vergangenen Jahr sind in der Schweiz 13'073 Strafurteile gegen Minderjährige ausgesprochen worden. Das sind 157 Urteile weniger als im Vorjahr. Dies schreibt das Bundesamt für Statistik. Drogenkonsum, Diebstahl und Sachbeschädigung waren die häufigsten Straftaten.

Der Anteil der verurteilten Kinder nahm im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent ab: Nur knapp ein Fünftel der Verurteilten waren 2013 unter 15 Jahre alt.

Meistens junge Männer

Vier von fünf verurteilten Jugendlichen waren männlich. Der Anteil der schweizerischen Jugendstraftäter blieb mit 66 Prozent konstant. Insgesamt wurde gegen 11'683 Minderjährige ein Strafurteil gefällt.

Die Jugendlichen wurden hauptsächlich zu persönlichen Leistungen verurteilt (in 5561 Urteilen) oder erhielten Verweise (in 3370 Urteilen). In 2926 Urteilen wurde eine Busse ausgesprochen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Die Justiz bestraft die Jugendlichen nicht mehr wirklich. Man lässt die armen Kleinen lieber laufen. Wenn nicht bald etwas gegen die Kuscheljustiz getan wird, werden die Täter immer brutaler, gemeiner, hinterhältiger. Es sollten nur noch Politiker, Anwälte , Notare, Richter usw. angegriffen und als Ziele dienen, dann würde sich die Sache sicher bald ändern. Kriminelle könnten sich ja so ein Spiel daraus machen. Das würde dann den "Kick" den diese Lümmel brauchen noch etwas erhöhen.
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  • Kommentar von P. Müller, Zürich
    Ist doch logisch: Je mehr Kuscheljustiz und Täterschutz umso weniger Strafurteile
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  • Kommentar von Emmanuela Ganzi, London
    Dabei muss man bedenken, dass es bei gleich vielen Urteilen mehr Jugendliche gibt! Entweder sind also die Gerichte voll ausgelastet, oder es gab Anteilmässig weniger Verbrechen. Vermutlich letzteres, also Hurra!
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