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Zahlen des Bundes Bevölkerung wächst – aber so langsam wie lange nicht mehr

Legende: Video Gebremstes Bevölkerungswachstum abspielen. Laufzeit 1:31 Minuten.
Aus Tagesschau vom 06.04.2018.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ende 2017 lebten rund 8'482'200 Menschen in der Schweiz, das sind 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik.
  • Damit ist die Wachstumsrate bedeutend tiefer als von 2007 bis 2016, sie ist vergleichbar mit den Werten zu Beginn der 2000er-Jahre.
  • Die Schweizerische und die ausländische Wohnbevölkerung nahmen zu, die ausländische etwas stärker.
  • Gleichzeitig nahmen die Einwanderungen um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab.
Menschen am HB Zürich.
Legende: Die Bevölkerung wächst und wächst – doch mit gedrosseltem Tempo. Keystone

Ausschlaggebend für das Bevölkerungswachstum sind zwei Faktoren: der Wanderungssaldo und der Geburtenüberschuss. Der Wanderungssaldo beschreibt die Differenz zwischen den Zu- und Abwanderungen. 172'500 Menschen sind 2017 in die Schweiz eingewandert, 121'200 Menschen sind ausgewandert. Die Einwanderungen nahmen um 10 Prozent ab, der Wanderungssaldo sogar um 28 Prozent. Er liegt auf dem tiefsten Stand seit 2006.

Mehr Tote, weniger Neugeborene

Auch der Geburtenüberschuss war rückläufig: 18'400 mehr Geburten als Todesfälle wurden 2017 in der Schweiz verzeichnet, ein Minus von 19,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Todesfälle nahmen zu, während gleichzeitig die Geburten zurückgingen.

Sowohl die ausländische wie auch die Schweizer Wohnbevölkerung wuchsen im letzten Jahr: Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer nahm um 0,6 Prozent zu, jene der Ausländerinnen und Ausländer um 1,1 Prozent – eine deutlich niedrigere Wachstumsrate als in den Vorjahren.

Legende:
Wohnbevölkerung der Schweiz Jedes Jahr leben mehr Menschen in der Schweiz. Das Wachstum unterscheidet sich allerdings jedes Jahr. Bundesamt für Statistik

Frauen sind in der Schweiz in der Mehrzahl: auf 100 Frauen kamen letztes Jahr 94 Männer. Der durchschnittliche Schweizer ist 44 Jahre alt, der durchschnittliche Ausländer mit 37 Jahren noch etwas frischer.

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42 Kommentare

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  • Kommentar von Tobias Weiss (Weiss)
    Unglaubliche 172'500 sind wieder in die Schweiz eingewandert. Dass man hier die Netto Zahl schönreden kann ist auch nur möglich weil es paar Auswanderungen gab. Dennoch wächst die Nette-Einwanderung wieder zu. Mehr Wohnungsnot, sprich somit teurere Wohnungen, weniger Platz, teurere Krankenkassen, mehr Schulden für unsere Sozialwerke. Da die Hälfte noch ohne Arbeitsvertrag einwandert. alles verdanken wir der SP, CVP und teilen der FDP. Nur die SVP hat eine für die CH gute Einwanderungspolitik.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Tatsache ist, dass dieses Wachstum nicht von der Schweiz gesteuert wird. D.h., wenn es der deutschen Wirtschaft nicht mehr so glänzend geht, wie jetzt gerade, werden unsere Nachbaren alle wieder in Scharen zu uns kommen wollen. Tatsache ist auch, dass das Wachstum unseren Wohlstand nicht erhöht, nicht einmal sichert. BIP/Kopf sinkt und diese Tendenz wird mit der jetzigen Wirtschafts- und Migrationspolitik auch nicht zu kehren sein.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Den Statistiken darf man nur bedingt glauben. "Jedes Jahr leben mehr Menschen in der Schweiz". Das ist Tatsache. Interessant zu wissen wäre, ob die Sans Papier und die Untergetauchten Flüchtlinge (die eigentlich CH verlassen müssten) sich aber immer noch hier befinden mitgezählt wurden? Wohl kaum. Das SEM hat diesen Überblick längst verloren. Werden einige Tausende sein und immer mehr kommen dazu.
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