Zum Inhalt springen

«Zu undifferenziert» Bundesrat lehnt Initiative gegen Zersiedelung ab

Wiese mit Baumarkierungen
Legende: Zersiedelte Schweiz: Alle wollen im Grünen wohnen. Doch das Grüne bleibt so nicht grün. Keystone
  • Der Bundesrat beantragt dem Parlament, die Initiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» dem Stimmvolk und den Kantonen ohne Gegenentwurf zur Ablehnung zu empfehlen.
  • Der Vorschlag verlangt, dass neue Bauzonen nur noch definiert werden dürfen, wenn eine gleich grosse Fläche mit vergleichbarer Qualität ausgezont wird.
  • Zu undifferenziert, sagt der Bundesrat: Die Initiative berücksichtige die unterschiedlichen Verhältnisse in den Kantonen zu wenig.
  • Die Landesregierung ist zudem der Auffassung, dass das revidierte Raumplanungsgesetz bereits genügend Leitplanken gegen weitere Zersiedlung setzt.

Fläche gegen Fläche – so bleibt sie konstant

Vergleich mit dem Waldrodungsverbot
Ähnlich wie der Vorschlag der Initianten, für jede eingezonte Fläche Bauland eine vergleichbare Fläche aus der Baulandreserve auszuzonen, funktioniert das Bundesgesetz über den Wald (921.0). Für jede Rodung muss ein gleich grosses Stück Wald gepflanzt werden. Damit blieb die Fläche des Waldes in der Schweiz über Jahrzehnte (seit 1898) gleich gross. Erst 2016 wurde das absolute Rodungsverbot leicht gelockert.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.