Zum 1. August: Basel liess es krachen

Etwa 120'000 Menschen waren zum grossen Basler Spektakel anlässlich der Bundesfeiern gekommen. Was sie dann zur Einstimmung auf den 1. August zu sehen bekamen, war spektakulär. Ein Mega-Feuerwerk am sommerlichen Nachthimmel über den Rheinufern.

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Basler Feuerwerk zum Nationalfeiertag

0:31 min, aus Tagesschau Nacht vom 31.7.2013

Tausende Schaulustige haben am Mittwochabend das grosse 1.-August-Feuerwerk auf dem Rhei mitverfolgt. Mit dem Spektakel am sommerlichen Nachthimmel beging die Rheinstadt den Nationalfeiertag bereits am Vorabend.

Über 120'000 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Bundesfeier am Rhein teil, erklärten die Behörden des Kantons. Das grosse Feuerwerk begann um 23 Uhr und dauerte rund 25 Minuten. Gezündet wurde es auf zwei Schiffen, die zwischen den Brücken im Rhein verankert waren.

Dicht gedrängt

Die Leute standen derweil dicht gedrängt an den Rheinufern und auf den Brücken. Andere verfolgten das Schauspiel von entfernteren Orten aus. Zuvor hatte am Rhein und auf dem Marktplatz ab dem späten Nachmittag Festbetrieb geherrscht mit Beizen, Verkaufsständen und Live-Musik sowie Schlauchbootrennen auf dem Wasser.

Die Mittlere Brücke im Stadtzentrum wurde ab dem späten Nachmittag für den Verkehr gesperrt; später am Abend geschah dies auch auf zwei weiteren Rheinbrücken. Nach dem Fest am Mittwochabend folgt die offizielle Basler Bundesfeier am Donnerstagabend auf dem Bruderholz.

Kanton: Bundesfeier ohne gröbere Probleme

Aus Sicht der Blaulichtorganisationen ist der offizielle Teil der Bundesfeier am Rhein ohne gröbere Probleme abgelaufen, berichtete das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt. Die Kantonspolizei sei zu verschiedenen Keilereien gerufen worden, die sich bei ihrem Eintreffen aber schon aufgelöst hatten oder als Bagatelle entpuppten.

Die Polizei hielt zudem einen Jugendlichen an, den sie als mutmasslichen Urheber einer Laserattacke auf ein Boot der Berufsfeuerwehr ausgemacht hatte, wie es in einer Erklärung hiess.

An den Sanitätsposten der Samaritervereine beider Basel wurden bis zum Schluss des offiziellen Teils der Bundesfeier 43 Personen wegen kleiner Blessuren oder Unwohlsein ambulant behandelt, hiess es weiter.