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Bundesratswahlen SVP Tessin nominiert Lega-Mann für die Bundesratswahl

Eine ungewöhnliche Wahl: Wenn es nach der SVP Tessin ginge, dann wäre Lega-Staatspräsident Norman Gobbi der Nachfolger von Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf

Für die Bundesratswahlen schlägt die SVP Tessin nicht einen Mann aus den eigenen Reihen vor, sondern den Lega-Staatsratspräsidenten Norman Gobbi. Dies bestätigte der Präsident der SVP Tessin, Gabriel Pinoja, gegenüber dem Tessiner Radio RSI.

Norman Gobbi im Porträt.
Legende: Norman Gobbi: Die SVP Tessin nominiert den Lega-Staatsratspräsidenten für die Bundesratswahlen. Keystone/Archiv

Die SVP habe den Entscheid zusammen mit der Lega gefällt, sagte Pinoja im Radio. Warum die Partei sich für einen Lega-Vertreter entschieden hat, wollte er nicht sagen. Er verwies auf die für Samstagnachmittag geplante offizielle Vorstellung.

Nach Ansicht von Pinoja wäre Gobbi aber ein idealer Kandidat für die Nachfolge Eveline Widmer-Schlumpf. Der 38-jährige Gobbi kennt den Parlamentsbetrieb in Bern aus seiner kurzen Zeit als Nationalrat. Er war 2010 für Attilio Bignasca in den Nationalrat nachgerückt. Doch bereits nach einem Jahr verliess Gobbi den Nationalrat wieder, weil er in die Tessiner Regierung gewählt worden war.

Das Tessin war seit dem Rücktritt von Flavio Cotti 1999 nicht mehr in der Landesregierung vertreten.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (parteilos!!)
    Mit diesem Ansinnen kann man die SVP wirklich nicht mehr ernst nehmen. Da hat doch die SVP 8 lange Jahre der ÈWS die Legitimation abgesprochen & nun dies! Sie schlägt einen LEGA Mann vor wie absurd ist denn das??!! Manchmal habe ich das Gefühl, dieser SVP-Laden weiss nicht mehr, was er gestern «verzapft» hat. Alles unter dem Motto: «Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!» Und doch,sie haben ihre treuen Schäfchen, die einfach hinter her trotten und denken, die machen das schon richtig!
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    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      N.Bächler warten wir doch erst einmal ab, wer die SVP überhaupt als Bundesrat Nominiert. Es kursieren Namen und schon werden diese Persönlichkeiten aufs gröbste Verunglimpft. Dass für Sie eh kein SVP ler in Frage kommt, zeigt sich schon an Ihren Kommentaren, die Sie jeweils veröffentlichen. Ch.Levrat macht aus "negro" was deutsch übersetzt "schwarz" heisst, wird plötzlich zum Ägsüsy "Neger". was soll das ganze immer wieder mit diesen Verdrehungen. Dies ist nur ein Beispiel von einigen.
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    2. Antwort von Lucas Kunz (L'art pur l'art)
      Frau Artho, den Typen hat aber immerhin Toni in Funktion als Parteipräsident auf dem Wunschkanditaten-Serviertablett präsentiert ...
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    3. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      L. Kunz ja natürlich hat T.Brunner dies auf dem Serviertablett präsentiert, aber ob die Fraktion damit einverstanden ist, wird sich ja dann weisen.Toll finde ich,jedes Wort von der SVP,wird zu einem grossen Medienkonstrukt, so erhält immerhin die SVP viel Aufmerksamkeiten in den Printmedien,sowie jetzt auch hier im SRF.Man spekuliert und diskutiert für Eventualitäten,die es vielleicht am Ende so gar nicht gibt,lassen wir uns doch einfach überraschen.Ob je eine/r genehm ist wird sich dann zeigen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Diese Nominierung zeigt wie unseriös die SVP politisiert! Da wird von der SVP bemängelt das die BDP nur knapp 4 % der Stimmen des Volkes hat, und nominiert einen Kandidaten deren Partei nicht mal 1% der Stimmen der Schweiz hat, eine Lach Nummer. den Kandidaten selbst finde ich eine Interessante Wahl und auch Wählbar, wenn Sie nicht von der SVP käme, denen ich einfach nicht traue.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Ich rate der SVP zu grösster Vorsicht mit diesem Ansinnen aus dem Kanton Tessin. Ich glaube sogar, dass dies ein Schuss ist, der nach Hinten losgehen wird. Der Mann ist zwar wählbar, aber man sollte es im Interesse des Kantons und der Schweiz sicherlich ganz sicher nicht tun. - Gar keine gute Idee diesen Mann zu portieren !!!
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