Ständeratskandidatin Ruth Humbel kann nicht aufs Gewerbe zählen

Der Aargauische Gewerbeverband gibt den Herren den Vorzug. Für die Wahl in den Ständerat empfiehlt er die beiden Nationalräte Hansjörg Knecht (SVP) und Philipp Müller (FDP). Die CVP-Kandidatin geht leer aus.

Frau spricht mit Mann.

Bildlegende: Der Gewerbeverband hat sich gegen Ruth Humbel entschieden. Keystone

Der Aargauische Gewerbeverband setzt bei der Ständeratswahl laut Medienmitteilung auf eine «ungeteilte bürgerliche Standesstimme». Nicht unterstützt werde Nationalrätin Ruth Humbel (CVP), die ebenfalls für einen Sitz im Ständerat kandidiert.

Die Begründung: Humbel gehöre nicht dem Gewerbeverband an. Man habe zwar diskutiert, sie dennoch für die Wahl zu empfehlen, schliesslich habe man sich aber dagegen entschieden, heisst es weiter.

Acht Parteien haben ihren Anspruch auf die beiden Ständeratssitze angemeldet. Die 2011 gewählte Ständerätin Pascale Bruderer (SP) tritt erneut an während Ständerätin Christine Egerszegi (FDP) verzichtet.

Kein Support für Nationalrätinnen von FDP und CVP

Der Vorstand des Aargauischen Gewerbeverbandes hat auch über die Nationalratswahl diskutiert. Er empfiehlt viele bürgerliche Kandidierende aus den Reihen von SVP, FDP, CVP, BDP und GLP zur Wahl in die grosse Kammer.

Nicht auf der Liste stehen die Nationalrätinnen Corina Eichenberger (FDP) sowie die Nationalräte Beat Flach (GLP) und Bernhard Guhl (BDP). Bei der SVP werden alle fünf wiederantretenden Nationalräte zur Wahl empfohlen.

Die Aargauer Kandidaturen für den Ständerat

Aargauer Ständeratswahl