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Wahlen15 Freiburg Jean-François Rime: «Vonlanthen hat mir keinen Vorwurf gemacht»

Der Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes Jean-François Rime greift im zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen in Freiburg Christian Levrat, den Präsidenten der SP Schweiz an. Dabei macht sich der SVP Kandidat den CVP Kandidaten Beat Vonlanthen ohne dessen Einverständnis zum Komplizen.

SVP-Mann Jean-François Rime im Portrait.
Legende: SVP-Mann Jean-François Rime wirft sich mit allen Mitteln in den Wahlkampf. SRF

Jean-François Rime hat eine Inseratekampagne lanciert: «Bürgerlich wählen. Rime-Vonlanthen in den Ständerat», steht neben dem SVP-Logo. «Vonlanthen hat sich nicht bei mir beschwert», sagt der SVP-Kandidat.

Er zählt auf das bürgerliche Wählerpotential im Kanton Freiburg, um den SP-Konkurrenten Christian Levrat aus dem Ständerat zu kippen. Dass ihm Beat Vonlanthen dazu unfreiwillig Hand bietet, will dieser nicht kommentieren. «Ich habe dies zur Kenntnis genommen», sagt Beat Vonlanthen knapp.

Jeder braucht Verbündete

Im ersten Wahlgang betonte Beat Vonlanthen die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit der SP und CVP im Ständerat für den Kanton Freiburg. Er erhielt viele SP-Stimmen. Diese könnten wegen der SVP-Inseratekampagne wegfallen.

Beat Vonlanthen ist im Sandwich: Jean-François Rime buhlt um die Gunst der CVP-Wähler, gleiches macht aber auch der SP-Kandidat Christian Levrat. In Inseraten zitiert er Lobesworte über ihn, die CVP-Politiker sagten.

Der SP-Schweiz-Präsident ist auf Stimmen aus dem bürgerlichen Lager angewiesen. «In erster Linie hoffe ich auf Wähler mit gesundem Menschenverstand», sagt Christian Levrat. Leute, die sein Wirken und seinen Einfluss in Bundesbern anerkennen.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32 Uhr

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