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Wahlen15 Genf Genf: Rot-grünes Duo bleibt im Ständerat

Die beiden bisherigen Genfer Ständeräte Liliane Maury Pasquier (SP) und Robert Cramer (Grüne) haben ihre Sitze verteidigt. Dem FDP-Herausforderer Benoît Genecand fehlten über 4'600 Stimmen.

Die strahlenden Ständeräte Maury Pasquier und Cramer mit Blumensträussen in den Händen.
Legende: Liliane Maury Pasquier und Robert Cramer können sich feiern lassen. Keystone

Der zweite Wahlgang im Kanton Genf verlief wie erwartet: Die beiden bisherigen Ständeräte Liliane Maury Pasquier (SP) und Robert Cramer (Grüne) sind wiedergewählt. Sie setzten sich klar gegen die bürgerlichen Herausforderer durch.

Anders als in der Waadt und im Kanton Freiburg fiel der zweite Wahlgang der Ständeratswahlen im Kanton Genf deutlich aus. Dies, obwohl immerhin drei bürgerliche Kandidaten nochmals antraten.

Zwist der Bürgerlichen half den Bisherigen

Die 58-jährige Liliane Maury Pasquier (SP) bekam am meisten Stimmen (44'215). Ihr grüner Mitstreiter, der 61-jährige Robert Cramer, schaffte es mit 42'075 Stimmen auf den zweiten Platz. Damit wird der Kanton Genf im Ständerat auch in den nächsten vier Jahren von einem rot-grünen Tandem vertreten.

Die Bürgerlichen hatten sich in Genf nicht auf einen Schulterschluss einigen können, weshalb sich die Stimmen ihres Elektorats verzettelt haben dürften. Als bester der bürgerlichen Herausforderer platzierte sich Benoît Genecand von der FDP mit 37'436 Stimmen auf dem dritten Platz.

Abgeschlagen auf den letzten Plätzen landeten SVP-Nationalrat Yves Nidegger mit 28'687 und MCG-Gründer Eric Stauffer mit 16'575 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 38 Prozent.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Meier (Hansi)
    Da sieht man einfach wieder einmal dass die SVP keine wählbaren Persönlichkeiten hat. Immer diese Zwängeli- und Nörgelitypen sind einfach nicht sympathisch!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Herr Schmidel, Ständeratswahlen sind Persönlichkeitswahlen, da haben die Linken bessere Karten. So klar wie Sie das Darstellen ist es im Waadt Genf nicht mit der Bürgerlichen Mehrheit, da gibt es eine grosse Anzahl Wechselwähler. Sie habe ein grösseren Chrott zu schlucken wenn Rechsteiner gewählt wird, im Bürgerlichen Kanton SG. Das kommt davon das die SVP die CVP immer Beleidigt. Dann ist Wahltag auch Zahltag! Es zeigt sich das ausser den Stammwähler die SVP nicht mehr sehr viele Freunde hat!
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  • Kommentar von Maligan Jury (jury maligan)
    Die FDP hat nichts, aber auch gar nichts dazugelernt in der Westschweiz
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