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Wahlen15 St. Gallen Paul Rechsteiner als Ständerat bestätigt

Paul Rechsteiner (SP) wurde mit einem Glanzresultat von 70'250 Stimmen wiedergewählt. Thomas Müller (SVP) erhielt 49'662 Stimmen.

Legende: Video St. Gallen: Klarer Sieg für Rechsteiner abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Aus Tagesschau am Vorabend vom 15.11.2015.

Paul Rechsteiner holte 58,3 Prozent der Stimmen, Thomas Müller 41,2 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,7 Prozent.

Der Stimmen-Vorsprung ist das Resultat davon, dass meine Arbeit der letzten vier Jahren gesehen wurde.
Autor: Paul Rechsteiner (SP)Ständerat

Kurz nach der Wahl zeigte sich Paul Rechsteiner beeindruckt: «Ich bin noch ganz erschlagen von diesem Resultat.» Parteipolitisch gesehen hätte er eigentlich keine Chance gehabt, bilanziert der nun im Amt bestätigte Ständerat. Er begründet den grossen Stimmen-Vorsprung auf seinen Herausforderer Thomas Müller (SVP) mit der Arbeit, die er in den letzten vier Jahren geleistet habe.

Paul Rechsteiner und Thomas Müller
Legende: Thomas Müller (SVP) gratuliert dem Wahlsieger Paul Rechsteiner (SP). Keystone

Auffallend ist, dass Paul Rechsteiner – wie bereits im ersten Wahlgang – in den kleinen Gemeinden viele Stimmen holte. Jene Gemeinden also, die traditionell eher bürgerlich wählen.

Die St. Gallerinnen und St. Galler hatten mit dem SP- und dem SVP-Mann die Wahl zwischen klar links und klar rechts. Karin Keller-Sutter (FDP) wurde bereits im ersten Wahlgang als Ständerätin bestätigt. Der CVP-Kandidat und die Kandidaten der Kleinparteien hatten sich nach dem ersten Wahlgang zurückgezogen.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Frau Marlies Artho wenn ein Stadtpräsident von Rohrschach im Nebenamt 200 000 Fr. mehr Verdient als die Stadtpräsidentin von Zürich die den Job als Vollberuf hat und dann gegen Sozialempfänger los geht, dann kommt das halt auch bei vielen Bürgerlichen Politikern nicht gut an. Und wenn man dann noch aus Eigennutz die Partei wechselt, muss man sich über eine solche Wahlschlappe nicht verwundern. Respekt ja, aber sein handeln ist mir zutiefst zu wieder, bin froh das Er nicht gewählt worden ist!
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    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      D. Röthenmund können Sie mir die Ursache erklären,weshalb T. Müller auf Sozialempfänger "los" ging,was war der Grund dafür?Was war damals vor 4 J. mit K.Keller-Sutter FDP,die eine Ausweisung eines Asylbewerbers das abgeklärt war und die Ausweisung hätte vollzogen werden.K.K-S,sich von einer SP Frau überreden liess und die Ausschaffung zurück zog.Heute so meine Meinung ist die FDP nicht mehr ganz frei in den Entscheidungen.Die Unterstützung dieser FDP zeigt sich im Wahlergebnis,der grossen Worte.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Rechsteiner macht seriöse Gewerkschaftsarbeit und ist kein keiner, welcher die Gesellschaft nach einem linken Kultur-Ideal um-erziehen will. Deswegen war er auch für Leute wählbar, die eine konservative Politik befürworten.
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    SRF der erste Komm. mit der Gratulation an P. Rechsteiner habe ich dies ehrlich gemeint. Auch wenn ich kritisiere und nicht immer der selben Meinung bin, respektiere ich alle Politiker, die sich für unser Land einsetzen, denn so einfach ist dies wirklich nicht. Was mich aber dennoch stutzig macht, ist der grosse Unterschied bei den Wahlergebnis, dieser beiden Herren. Wo war da wohl die FDP welche T.Müller unterstützen wollte?
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