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Wahlen15 Wallis Walliser CVP hält 152-jährige Vorherrschaft im Ständerat

Der bisherige Jean-René Fournier und der neu gewählte Beat Rieder ziehen für ihren Kanton ins Stöckli. Der Angriff des FDP-Kandidaten Pierre-Alain Grichting scheitert knapp.

Legende: Video Jetzt kommen vier weitere Jahre für die CVP hinzu abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.11.2015.

Im Wallis ändert sich nichts an der alten Tradition. Die über 152-jährige Dominanz der CVP auf den beiden Walliser Ständeratssitzen geht weiter.

Der Bisherige Jean-Réne Fournier hat für die nächsten vier Jahre seinen CVP-Parteikollegen Beat Rieder als Sitznachbarn. Der FDP-Herausforderer unterlag.

Das beste Resultat machte Jean-René Fournier mit 50'853 Stimmen, vor Beat Rieder mit 46'286 Stimmen. Damit löst Beat Rieder den CSP-Ständerat René Imoberdorf ab, der nach acht Jahren in der kleinen Kammer nicht mehr zur Wiederwahl antrat.

Der FDP-Herausforderer Pierre-Alain Grichting lag mit 44'805 Stimmen nur knapp 1500 Stimmen zurück. Damit machte er es im zweiten Wahlgang noch einmal spannend.

Der 51-jährige Quereinsteiger und Präsident der Weinvermarktungsgesellschaft Provins konnte den Rückstand gegenüber dem ersten Wahlgang verkürzen. Den beiden CVP-Kandidaten dürfte die hohe Wahlbeteiligung im Oberwallis von 55,6 Prozent entgegengekommen sein.

Der FDP-Kandidat Grichting hätte vor allem im französischsprachigen Kantonsteil punkten müssen. Die Wahlbeteiligung im Unterwallis (38,2 Prozent) und im Mittelwallis (46,6 Prozent) lag jedoch deutlich tiefer.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Gerd Burgener (Gerd74)
    Danke liebe Oberwalllis. Der Ex Banker Grichting kann also doch verlieren. Nun haben wir einen Bergler der den Tourismus und den Kanton besser versteht. Beat bleibt die richtige Wahl und hat eine rechte und vernünftige Seite. Ganz die alte CVP. Dies damit komplexe Themen wie der Finanzausgleich, Verkehrstransport, Tourismus, Umzonungen, Einwanderungsthematik fachgerecht behandelt werden. Es wurde kein VR Typ gewählt
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    1. Antwort von R. Good (Good)
      Wie Sie es sagen Herr Burgener, "Ganz die alte CVP"... leider. Persönlich war mir zwar Herr Grichting auch nicht sehr sympatisch, aber wieder und immer wieder zwei CVP die das Wallis wiederspiegeln sollen, nein danke. Aber eben, wenn es nötig ist und reicht, auf dem gleichen Wahlzettel zu stehen wie Herr Fournier um (ganz knapp) gewählt zu werden, ist das eher ein Armutszeugnis.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    In den Ständerat wählt man "Persönlichkeiten" weniger wegen deren Parteizugehörigkeit, sondern mehr wegen deren Persönlichkeit und Symphatie. Diese Persönlichkeiten parteimässig regelmässig auch noch vereinnahmen zu wollen greift nun doch etwas zu kurz.
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