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Wahlen15 Zürich Wer wird die zweite Stimme für Zürich?

Daniel Jositsch (SP) steht als Zürcher Ständerat schon fest. Wer aber begleitet ihn? Hans-Ueli Vogt (SVP), Ruedi Noser (FDP) und Bastien Girod (Grüne) trafen sich im Studio des Regionaljournals Zürich Schaffhausen zum Streitgespräch vor dem zweiten Wahlgang am 22. November.

Legende: Audio Noser, Vogt und Girod im Streitgespräch (4.11.2015) abspielen.
24 min

Was machen Sie für die Wirtschaft im Kanton Zürich?

  • Hans-Ueli Vogt: «Ich setze mich gegen neue Abgaben ein, zum Beispiel bei der Energiewende. Für die Exportindustrie käme das zum dümmsten Moment.»
  • Bastien Girod: «Die Energiewende schafft Arbeitsplätze in der Region. Es ist besser lokal zu investieren, statt Erdöl zu importieren und das Geld ins Ausland zu schicken.»
  • Ruedi Noser: «Als Arbeitgeber setze ich mich besonders dafür ein, dass die Sozialpartnerschaft erhalten bleibt. Das ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.»

Wie wichtig ist das Verhältnis zur EU?

  • Hans-Ueli Vogt: «Wenn wir uns der EU annähern, geben wir unseren Wohlstand auf, weil wir in dasselbe Chaos schlittern würden wie es in mehreren EU-Ländern herrscht.»
  • Bastien Girod: «Niemand will der EU beitreten. Aber es geht um die bilateralen Verträge. Die sind wichtig für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft.»
  • Ruedi Noser: «Um unseren Wohlstand zu halten, sind wir angewiesen, dass wir weiterhin nach Deutschland und Italien exportieren können. Die Bilateralen garantieren das.»

Sind Sie für einen Pistenausbau beim Flughafen Zürich?

  • Hans-Ueli Vogt: «Wenn der Flughafen nur so wettbewerbsfähig ist, bin ich dafür. Wichtig ist, dass die Stimmberechtigten im Kanton Zürich entscheiden können.»
  • Bastien Girod: «Ich bin für eine Plafonierung der Flugbewegungen. Dann bracht es keinen Ausbau.»
  • Ruedi Noser: «Den Ausbau bracht es auch aus Sicherheitsgründen. Ich bin gespannt, was man in Zürich sagen würde, wenn es einmal zu einem Unfall käme.»

Warum gerade Sie?

  • Hans-Ueli Vogt: «Ich setze mich dafür ein, dass wir uns nicht der EU annähern und dass wir selber bestimmen, wer in dieses Land kommen darf.»
  • Bastien Girod: «Ich will ein Zeichen setzen für die Energiewende, für den Schutz des Kulturlandes, für die Bilateralen und für den AHV-Kompromiss.»
  • Ruedi Noser: «Ich weiss, was es braucht, um Arbeitsplätze zu schaffen und ich kann in Bern Mehrheiten beschaffen, um die Interessen des Kantons Zürich zu wahren.»

kueh, Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17.30 Uhr

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