«Gring ache u seckle»

In einem halben Jahr wird gewählt. Als Gradmesser gelten die Zürcher Wahlen vom vergangenen Wochenende. Da fuhren besonders die Grünen eine Schlappe ein – es war nicht die erste. Wie will die Grüne Partei den Negativtrend stoppen? Antworten von Co-Parteipräsidentin Regula Rytz.

Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen

Bildlegende: «Gring ache u seckle»: Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen war Gast in der «Samstagsrundschau» Keystone/Archivbild

Im Kanton Zürich haben die Grünen ihren Regierungssitz und ein Drittel der Sitze im Kantonsparlament verloren. So dürfe das auf keinen Fall weitergehen, sagt Regula Rytz, die Co-Präsidentin der Grünen, in der «Samstagsrundschau». Mit den Worten der ehemaligen Schweizer Läuferin Anita Weyermann gebe es jetzt nur eines: «Gring ache u seckle.» Die Grünen müssten vorwärts machen.

Aus Sicht von Regula Rytz bedeutet dies unter anderem: Die Grünen müssen sich stärker auch als Partei mit Wirtschaftskompetenz positionieren. Seit der Aufhebung der Euro-Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank im Januar spielten Wirtschaftsfragen bei der Bevölkerung eine zentrale Rolle. Auch die Ängste – etwa vor einem Arbeitsplatzabbau – seien nun viel grösser. «Und darauf werden wir nun reagieren – mit einer Pointierung unseres Programms.» Grüne Politik sei immer auch Wirtschaftspolitik, so Rytz.

Dabei gehe es vor allem darum, die Energiewende vor einem Scheitern zu bewahren. «Wir müssen die Energiewende nun absichern, sie ist gerade nach dem Rechtsruck in Zürich massiv in Gefahr», so Rytz. Für die Grünen heisse das, auch Arbeitsplatzpolitik zu betreiben. So bewiesen Studien aus Deutschland, dass die Energiewende Jobs kreiere.

Das ganze Gespräch mit Regula Rytz können Sie hier nachhören.