Zum Inhalt springen

Wahlen15 Basel Stadt Schlaumeierei im Basler Wahlkampf - Plakate auf Baselbieter Boden

Wildes Plakatieren im Baselbiet ist grundsätzlich gestattet. Nicht so im Kanton Basel-Stadt. Diesen Unterschied der Gesetze nützt nun ein Nationalratskandidat aus. Der Grenze entlang wirbt er bereits auf Baselbieter Boden für seine Kandidatur in der Stadt.

Christian Egeler
Legende: FDP-Nationalratskandidat Christian Egeler macht nicht nur im Grossratssaal Wahlwerbung. Keystone

Christian Egeler (FDP) ist bekennender Fusionsbefürworter der beiden Basel. Im Wahlkampf für einen Nationalratssitz kommt ihm nun die politische Kleinräumigkeit entgegen. «Die Grenze zwischen dem Kanton Baselland und Basel - Stadt verläuft zum Teil quer durch Rabatten und Strassen.» Viele dieser Plätze und Orte würden als Teil der Stadt wahrgenommen.

«Ich möchte die Pendlerinnen und Pendler ansprechen»

Die Gesetze für das Plakatieren an diesen Orten werden aber in Liestal gemacht. Und diesen Vorteil nutzt Christian Egeler nun aus. «Ich möchte die Pendlerinnen und Pendler ansprechen, die hier mit dem Fahrrad, zu Fuss oder mit dem Auto die Grenze passieren.»

Die Plakate sind nicht weiter als ein paar Meter von der Grenze entfernt. Oft stehen sie alleine in einer Rabatte oder sind an einem Zaun befestigt. Sie heben sich ab von den «Plakattürmen» der Baselbieter Nationalratskandidaten, die im Moment das Strassenbild auf der Landschaft prägen.

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.