Nationalrat AI: Die SP gegen Daniel Fässler wieder chancenlos

Schon vor vier Jahren standen sich Daniel Fässler (CVP) und Martin Pfister (SP) bei den Nationalratswahlen gegenüber. Es gelang der SP jedoch auch in diesem Jahr nicht, den Stimmenanteil von 20 Prozent zu erhöhen.

Der Kanton Appenzell Innerrhoden delegiert nur einen Nationalrat nach Bern. Wer nun davon ausgeht, dass im beschaulichen Kleinkanton die Wahl ohne grosse Diskussionen über die Bühne ging, der irrt. Es gab kaum eine Wahl, in der der amtierende Bundesparlamentarier nicht von einem Gegenkandidaten herausgefordert wurde. Auch in diesem Jahr war dies der Fall. Der Sitz des bisherigen Daniel Fässler von der CVP wurde von Martin Pfister von der SP angegriffen.

Aber der Rechtsanwalt und Stillstehende Landammann Daniel Fässler wehrte den Angriff erfolgreich ab und holte 3121 Stimmen. Der SP-Kandidat Martin Pfister hatte keine Chance. Für ihn legten 739 Innerrhoderinnen und Innerrhoder ein. Die Stimmbeteiligung lag bei 36,7 Prozent.

Bereits bei den Wahlen 2011 kam es zum Duell zwischen Fässler und Pfister. Damals erzielte Fässler 76,1 Prozent der Stimmen, 20,3 Prozent entfielen auf Pfister.

Daniel Fässler studierte Rechtswissenschaften. Er ist seit 2008 Landammann des Kantons Appenzell Innerrhoden und seit 2011 Nationalrat. Martin Pfister ist ausgebildeter Lehrer und Schulsozialarbeiter. Er präsidiert die SP Appenzell Innerrhoden.