Nationalrat Fässler dürfte Wiederwahl schaffen

Der Innerrhoder Landammann Daniel Fässler kandidiert für eine zweite Amtszeit im Nationalrat. Er wird von SP-Kandidat Martin Pfister herausgefordert. Bei der gleichen Ausgangslage im Jahr 2011 war Pfister chancenlos.

In Appenzell Innerrhoden besetzt die CVP seit jeher die beiden Sitze in Bundesbern. Martin Pfister versuchte das bereits vor vier Jahren zu ändern, damals noch als Vertreter der linksgerichteten Gruppe für Innerrhoden (GFI). Pfister hatte jedoch keine Chance gegen Landammann Daniel Fässler (CVP), welcher ein politisches Schwergewicht in Appenzell Innerrhoden ist und schliesslich die Nachfolge des langjährigen Nationalrats Arthur Löpfe antrat.

Mittlerweile hat Pfister mit der GFI gebrochen und in Appenzell Innerrhoden eine SP-Sektion gegründet, welche er auch präsidiert. An der Ausgangslage ändert sich damit aber nichts Wesentliches. Landammann Fässler sitzt fest im Sattel und dürfte die Wiederwahl in den Nationalrat problemlos schaffen.

Die Kandidaten

    • Porträt

      Bildlegende: Daniel Fässler Keystone

      Daniel Fässler, CVP

      Daniel Fässler ist in der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie. Er konnte sich in seinen ersten vier Jahren in Bern bereits einen Namen machen. Der CVP-Nationalrat setzt sich unter anderem für die Interessen der kleinen Kantone ein.

      Fässler bei parlament.ch

    • Porträt

      Bildlegende: Martin Pfister zvg

      Martin Pfister, SP

      Martin Pfister wirbelt in Appenzell Innerrhoden Staub auf. Er spricht Themen und Probleme an, welche sonst nicht auf den Tisch kämen. Allerdings konnte Pfister bislang noch keine politischen Erfolge verbuchen.

Regionaljournal Ostschweiz, 06:32 Uhr