Schwyz: Grossandrang bei den eidgenössischen Wahlen

Zwei Sitze im Ständerat, vier Sitze im Nationalrat - aber knapp 60 Kandidatinnen und Kandidaten. Das ist die Ausgangslage für die nationalen Wahlen im Kanton Schwyz. Sämtliche Bisherigen treten wieder an - entsprechend bündeln die Parteien ihre Kräfte.

Der Ständeratssaal im Bundeshaus.

Bildlegende: Ob es im Kanton Schwyz zu einem Sesselrücken im eidgenössischen Parlament kommt, zeigt sich am 18. Oktober. Keystone

Für die vier Schwyzer Nationalratssitze bewerben sich insgesamt 50 Männer und Frauen auf insgesamt 13 Listen. Die CVP tritt mit zwei Listen an - einer Männer- und einer Frauenliste. Sie wird von ihrer Jungpartei unterstützt.

Auch die FDP stellt eine eigene Liste und bekommt zusätzlichen Schub von einer Gewerbeliste und den Jungfreisinnigen, welche ebenfalls mit einer eigenen Liste antreten.

Auch die SVP steigt zusammen mit ihrer Jungpartei mit zwei Listen ins Rennen. Dazu kommen Listen der SP, der Juso und der Grünen. Derzeit sitzen für Schwyz Petra Gössi (FDP), Alois Gmür (CVP), Pirmin Schwander (SVP) und Andy Tschümperlin (SP) in der Grossen Kammer. Sie stellen sich zur Wiederwahl.

Acht Kandidaten für den Ständerat

Für die Ständeratswahlen wurden im Kanton Schwyz fünf Listen eingereicht. Unter anderem kandidieren die beiden bisherigen SVP-Vertreter Alex Kuprecht und Peter Föhn. Nicht weniger als sechs Kandidatinnen und Kandidaten wollen diese Doppelbesetzung angreifen - je zwei Vertreter der CVP und der Juso sowie zwei Parteilose. Keine eigenen Kandidaturen für den Ständerat stellen FDP, SP, Grüne und GLP.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.