Ungültige Wahlzettel: Schwyz und Uri trafen Massnahmen

Bei den Wahlen vor vier Jahren legten im Kanton Uri und Schwyz aussergewöhnlich viele Leute ungültig ein. Das soll sich nicht wiederholen, die beiden Kantone haben bei den Wahlunterlagen Anpassungen gemacht.

Abstimmungsunterlagen und Hände

Bildlegende: Nicht in jedem Kanton gleich: Das Wahl- und Abstimmungsverfahren bei der brieflichen Stimmabgabe. Keystone

In den Kantonen Schwyz und Uri waren bei den Eidgenössischen Wahlen vor vier Jahren zwischen drei bis vier Prozent der Stimmzettel ungültig. Kein Problem mit ungültigen Stimmzetteln hingegen hatten die Kantone Zug und Luzern. Nur gerade 1 Prozent der Wählenden haben dort falsch eingelegt. Die Zahl schwankt zwischen den Kantonen, da jeder sein eigenes Verfahren hat.

Beschriftung war schuld

In Uri und Schwyz wurden nun die Unterlagen auf das neue Wahljahr angepasst. Der Kanton Uri verschickt zwar immer noch zwei verschiedene Couverts in den Wahlunterlagen: Eines für die Ständeratswahlen und die kantonalen Abstimmungen, das andere für die Nationalratswahlen. «Meistens wurde das falsche Stimmcouvert für die Zettel verwendet, die Couverts haben wir aus diesem Grund nun neu beschriftet», sagt der Urner Kanzleidirektor Roman Balli. Er ist guter Dinge, dass die Zahl der ungültig eingelegten Zettel zurückgeht.

Ebenfalls zuversichtlich ist Anton Waldvogel, Leiter der Kanzlei im Kanton Schwyz und zuständig für die Wahlen. Er gibt zu, dass vor vier Jahren zu wenig darauf hingewiesen wurde, dass man nur einen Wahlzettel benutzen darf: «Wir haben das Rücksendecouvert neu gestaltet und auf die Wahlzettel deutlich geschrieben, dass man nur jeweils einen Zettel pro Wahl ins Couvert legen darf.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr