Mit träfem Spruch in den Ständerat

Wie entscheiden Sie, wen Sie wählen? Macht die Partei es aus, das Gesicht des Kandidaten oder vielleicht gar sein Slogan?
Spielt jener kurze, einprägsame Spruch das Zünglein an der Waage? Wir machen die scherzhafte Probe aufs Exempel im Kanton Solothurn.

Ständeratssaal.

Bildlegende: Der Ständerat: Führt der Weg hinein über sexy Slogans? Keystone

Slogans sollen kurz und knackig sein, einprägsam mit Wiedererkennungswert. Und natürlich: positiv aufgeladen. Nur: wer wie unsere Korrespondentin in Solothurn gerne mit Worten spielt, erinnert sich beim Studieren der Wahlpropagande unvermittelt an seine Kindheit.

«  Das isch dr Duume, dä schüttlet d Pfluume, dä list se uf, dä treit se hei - und dä chli Schnuderi do, isst se alli ganz elei.  »

Traditioneller Kinderrein

Dynamisch sind sie, bewegen wollen sie - zumindest drei der vier Solothurner KandidatInnen für den Ständerat - zumindest wenn man ihren Slogans folgt:

Walter Wobmann «Dä packt a!», «Marianne Macht's», Bischof «Dä bringts.» - und Zanetti? Bei ihm fehlt der Slogan - leider! Doch für die Pointe brauchts ihn halt doch... Zanetti «dem stinkts».