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Wahlen15 Solothurn Ständerat Solothurn: Bischof ist gewählt, Zanetti nicht

Nur einer der Bisherigen kann sich im ersten Wahlgang durchsetzen: Pirmin Bischof von der CVP schafft die Wahl. Hingegen muss sein bisheriger Ratskollege Roberto Zanetti (SP) überraschenderweise in den zweiten Wahlgang.

Legende: Video Pirmin Bischof CVP und Roberto Zanetti SP im Gespräch abspielen. Laufzeit 3:04 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.10.2015.

Pirmin Bischof von der CVP erhält 50'674 Stimmen und ist damit im ersten Wahlgang gewählt. Im Solothurner Wahlzentrum in der Rythalle freut sich Bischof über seinen Erfolg und nimmt strahlend Gratulationen entgegen: «Das war ein Foto-Finish, umso grösser ist jetzt die Freude.»

SP-Mann Roberto Zanetti erreicht 42'421 Stimmen, bleibt damit aber unter dem absoluten Mehr und muss am 15. November erneut antreten.

Das Resultat kommt überraschend, ging man doch stets davon aus, dass beide Bisherigen die Wiederwahl im ersten Anlauf schaffen. Zanetti gibt sich in ersten Reaktionen gelassen. Eine Enttäuschung sei es nicht, er kenne ja bereits den Weg über den zweiten Wahlgang: «Natürlich wäre es erfreulicher gewesen es im ersten Wahlgang zu schaffen.»

Respektable Resultate für Herausforder

Der SVP-Kandidat Walter Wobmann liegt mit 29'666 Stimmen auf Platz 3 und Marianne Meister von der FDP holt 25'563 Stimmen. Damit sind die beiden Herausforderer zwar deutlich hinter den Bisherigen, erreichen aber doch mehr Stimmen als im Vorfeld angenommen.

Ob der in den Nationalrat gewählte Walter Wobmann im zweiten Wahlgang noch einmal antritt, wollen er und die Parteileitung bis am Mittwoch entscheiden. Der Abstand der Stimmen zwischen Zanetti und Wobmann sei bei realistischer Betrachtung gross, teilte die SVP Solothurn am Sonntagabend mit.

Auch bei der FDP ist noch nicht entschieden, ob sich Marianne Meister noch einmal in den Kampf begibt. Dies werde am Montagabend an einer Delegiertenversammlung in Härkingen besprochen, sagte Parteisekretär Charlie Schmid auf Anfrage. Der zweite Wahlgang findet am 15. November statt.

Erste Reaktionen der Solothurner Ständeratskandidaten

(Regionaljournal Aargau Solothurn 12:07 Uhr, mit Material der sda)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Stephan Locher (Stephan)
    "Damit bleiben die beiden Herausforderer zwar deutlich hinter den Bisherigen, erreichen aber genug Stimmen um einen zweiten Wahlgang zu erzwingen." Können Sie denn Wahlmodus etwas vereinfacht erklären? Wäre es für Ständerat Zanetti besser gewesen, wenn Frau Meister weniger Stimmen geholt hätte?
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