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Wahlen15 St. Gallen Kandidaten im Wahlkampf: «Ich habe fast keine Freizeit mehr»

Podien, Sitzungen oder Flyeraktionen – der Wahlkampf befindet sich in der heissen Phase. Sechs Wochen bleiben den Kandidaten noch, Wähler zu mobilisieren und Stimmen zu gewinnen. Der Zeitaufwand ist dabei unterschiedlich, wie eine Rundschau in den Ostschweizer Kantonen zeigt.

Ein Mann an einem Handy.
Legende: Der Wahlkampf kostet die Kandidaten teilweise viel Zeit. Imago

Im Kanton Thurgau engagieren sich einzelne FDP-Kandidaten derzeit jeden Abend, sagt der kantonale Parteipräsident, Walter Schönholzer. Dieses Engagement heisse die Parteispitze willkommen, «wir geben jedoch keine Vorschrift, wie viele Stunden die Kandidaten investieren müssen.»

Die EVP im Kanton St. Gallen schreibt ebenfalls keine Mindestanzahl an investierten Stunden vor. Hans Oppliger, kantonaler Parteipräsident und selbst Ständeratskandidat, kostet der Wahlkampf im Moment ein Drittel seiner Zeit, wie er gegenüber dem Regionaljournal sagt. Darunter leide vor allem seine Freizeit und sein Hobby, das Bienenzüchten.

Im Kanton Appenzell Innerhoden engagiert sich der SP-Nationalratskandidat und Kantonalpräsident Martin Pfister im Moment zehn bis fünfzehn Stunden pro Woche. Dieses Engagement betreibe er gerne, auch wenn er kaum Chancen habe, gewählt zu werden, so Pfister.

Kein Wahlkampf in Glarus

Anders ist die Situation im Kanton Glarus. Für die zwei Ständeratssitze kandidieren nur die zwei Bisherigen. Deshalb sieht Kaspar Krieg, kantonaler SVP-Parteipräsident, kein Wahlkampfbedarf für ihren Kandidaten. «In unserem kleinen Kanton sind die Kandidaten sowieso schon bekannt, da wäre ein grosser Wahlkampf übertrieben.»

Im Kanton Graubünden sind die zwei Ständeratskandidaten ebenfalls praktisch gewählt. CVP-Kandidat und kantonaler Parteipräsident, Stefan Engler, ist es trotzdem wichtig Wahlkampf zu betreiben. «Es bleibt trotzdem eine Wahl und ich möchte ein gutes Ergebnis erreichen. Deshalb ist es wichtig, mit den Wählern in Kontakt zu treten.»

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Es ist schon merkwürdig, dass seit Tagen ausgerechnet im Bericht von der BDP-Versammlung in Aarau, von einer technischen Störun in der Kommentier-Spalte zu lesen ist! Man bekommt das beklemmende Gefühl, dass dieses "technische Problem" hausgemacht ist oder sogar durch die BDP-Leute selber angezettelt wurde! Wer die sehr kritische Ausgangslage dieser 5.5% Partei, am 18. Oktober ehrlich sieht, kommt zu KEINEM ANDEREN Schluss, dieser Kommentarverhinderung! Es geht schliesslich um die BDP-BRin EWS!
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  • Kommentar von Eduard Ith (Ed.Ith)
    Liebes SRF, da haben sich doch zwei kleine Tipp-Tipp-Fehler eingeschlichen: "...da wäre eine grosser Wahlkampf übertrieben" und "und ich möchte eine gutes Ergebnis erreichen". Erinnert mich an Cabaret Rotstift: Es isch doch nume en chliine Tipp-Tipp-Fehler gsi. Gruss und guten Abend.
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    1. Antwort von SRF News Online
      Danke für den Hinweis! Wir haben die Fehler korrigiert.
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