«Wir werden weiter kämpfen.»

Paul Rechsteiner (SP) hat die Wiederwahl in den Ständerat nicht geschafft. Er hat aber ein gutes Resultat erreicht, auch wenn seine Partei im Kanton St. Gallen rund drei Prozent Wähleranteil verloren hat. Was ist falsch gelaufen? Paul Rechsteiner live im «Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden».

«Ja, ich habe sehr gut geschlafen», sagt Paul Rechsteiner am Morgen nach dem Wahltag im Regionalstudio in St. Gallen. Das Resultat sei sehr gut ausgefallen, viel besser als vor vier Jahren. Das sei für den zweiten Wahlgang eine sehr gute Ausgangslage. «Aber wir müssen weiter kämpfen.»

Das schlechte Abschneiden der Sozialdemokraten bei den Nationalratswahlen im Kanton St. Gallen kommentiert Rechsteiner mit «sehr bedauerlich», insbesondere für Yvonne Gilli (Grüne) und Margrit Kessler (GLP). Im Gegensatz zu den Nationalratswahlen werde bei den Ständeratswahlen weniger Parteipolitik gemacht. Es würden Köpfe gewählt.

«  Wir wollen nichts anbrennen lassen in der Ostschweiz. »

Paul Rechsteiner
St. Galler SP-Ständeratskandidat

Die drei Sitzverluste der Sozialdemokraten auf nationaler Ebene würden den Erwartungen entsprechen. Mit dem praktisch unveränderten Wähleranteil könne darum auf Bundesebene von Stabilität gesprochen werden, meint Rechsteiner weiter.

Am Tag nach den Wahlen macht Paul Rechsteiner einen Bürotag, wie er sagt. Auch wenn die SP in ihrer Wahlplanung weit voran sei, so gebe es noch viel zu tun. «Wir wollen nichts anbrennen lassen in der Ostschweiz.»