Uri bestätigt Baumann und wählt Dittli neu

Die beiden Urner Ständeräte heissen Isidor Baumann (CVP) und Josef Dittli (FDP). Baumann schaffte die Wiederwahl problemlos, Dittli erhielt sogar noch mehr Stimmen und wurde im ersten Anlauf gewählt.

Der amtierende Ständerat Isidor Baumann kam auf 10'782 Stimmen. Er sitzt seit 2011 in der kleinen Kammer. Sein neuer Amtskollege Josef Dittli erzielte sogar 10'979 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 6490 Stimmen.

Isidor Baumann sitzt bereits seit 2011 in der kleinen Kammer. Sein neuer Amtskollege Josef Dittli gehört seit 2004 der Urner Kantonsregierung an; von diesem Amt wird er zurücktreten. Dies jedoch erst im Mai 2016. Bis dann wird er noch Urner Finanzdirektor bleiben.

Kleine politische Revolution

Damit wurde im Kanton Uri eine kleine politische Revolution vollzogen. Die FDP gab ihren traditionellen Nationalratssitz nach 100 Jahren frei - im Gegenzug holten die Freisinnigen den zweiten Ständeratssitz.

2010 war die uralte Urner Zauberformel zerbrochen: Die CVP verlor ihren zweiten Ständeratssitz an die GLP. Der damalige Regierungsrat Markus Stadler eroberte den Sitz als Parteiloser; in Bern schloss er sich der grünliberalen Fraktion an. Stadler verzichtete auf eine erneute Kandidatur.