Zum Inhalt springen

Wahlen15 Wallis Franz Ruppen: «Der Wolf muss wieder ausgerottet werden»

«Für ein Wallis ohne Wolf» - dieser Wahlslogan ist für den SVP-Ständeratskandidaten Franz Ruppen Programm. Das Regionaljournal hat ihn zum Auswärtsspiel ins Herdenschutzzentrum nach Jeizinen eingeladen.

Im Auswärtsspiel des Regionaljournals trifft Wolfsgegner Franz Ruppen auf die Wolfsbefürworterin Brigitte Wolf. Gemeinsam schauen sie sich das Herdenschutzzentrum in Jeizinen an. Begrüsst werden die beiden von bellenden Herdenschutzhunden und vom Herdenschutzexperten Walter Hildbrand.

Franz Ruppen ist im Vorstand des Vereins «Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere». Er setzt sich für einen Austritt der Schweiz aus der Berner Konvention ein. Die Berner Konvention ist ein internationales Abkommen, welches auch den Wolf schützt.

«Den Wolf ausrotten»

Franz Ruppen sagt: «Wir müssen den Wolf wieder ausrotten, so wie es unsere Vorfahren getan haben. Der Wolf gehört nicht in die Schweiz und schon gar nicht ins Wallis.» Anderer Meinung ist Brigitte Wolf, Präsidentin der Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie: «Seit 20 Jahren lebt der Wolf wieder bei uns. Wir müssen lernen, mit dem Wolf zu leben.»

Seit 16 Jahren bildet Walter Hildbrand im Herdenschutzzentrum in Jeizinen Herdenschutzhunde aus. Der Experte erklärt: «Wenn ein Herdenschutzhund eine Schafherde beschützt, kann er mit seinem Gebell die Wölfe abschrecken und so die Herde schützen»

Der Smartspider von Franz Ruppen.
Legende: Die Smartspider von Franz Ruppen. Smartvote

Mit der Politik verheiratet

Franz Ruppen ist 44-jährig und arbeitet als Advokat und Notar. Er ist Gemeinderat von Naters, Parteipräsident der SVP Oberwallis und auch Fraktionschef der SVP Oberwallis im Grossen Rat.

Franz Ruppen ist ledig und sagt von sich, er sei mit der Politik verheiratet. Er kandidiert nicht nur für den Ständerat, sondern auch für den Nationalrat.

Das Auswärtsspiel

Im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen lädt das Regionaljournal die vier deutschsprachigen Ständeratskandidaten der Walliser Parteien zu einem Auswärtsspiel ein. Analog zum Sport tauchen sie dabei in Welten ein, die ihnen fremd sind - sie haben also kein politisches Heimspiel.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Kurt Schrag (Hüo)
    Wie viele Schafe sind diesen Sommer wohl wegen Krankheiten und Unfällen auf allen Walliseralpen wieder zu Tode gekommen und wie viele wurden Opfer von Wolfsrissen? Ersteres dürfte wiederum in Überzahl sein und werden im Gegensatz zu Letzterem nicht durch den Wildschadenfonds vergütet. Im Übrigen sind die heute im Wallis auftauchenden Wölfe nicht die Ersten. Ende 40er Anfang 50er Jahre wurde monatelang "ein wildes Tier", schwarzer Panther, Löwe oder Tiger gesichtet, schliesslich ein Wolf erlegt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Ich glaube der Mensch ist das gefährlichste Tier, es zerstört anderen Lebewesen die Lebensgrundlage. Eine arogannte Haltung von Herrn Ruppen. Was würden wohl die Tiere über ihn sagen ?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen