Zürich: Daniel Jositsch schafft den Sprung in den Ständerat

SP-Kandidat Daniel Jositsch hat bereits im ersten Wahlgang das absolute Mehr erreicht. Auf ihn folgen Ruedi Noser (FDP) und Hans-Ueli Vogt (SVP). Martin Bäumle liegt auf Platz 5 und kann den Sitz der GLP nicht verteidigen.

Nun ist es definitiv: Die SP gewinnt auf Anhieb einen Ständeratssitz. FDP und GLP können ihren Sitz im ersten Wahlgang nicht verteidigen. Für die GLP ist aller Voraussicht nach der Sitz sogar verloren. Die FDP wird im zweiten Wahlgang um ihren Sitz kämpfen müssen.

Mit SP-Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch stellt die Zürcher SP seit 32 Jahren wieder einen Ständerat.

Martin Bäumle tritt nicht mehr an

Auf Daniel Jositsch folgen Ruedi Noser (FDP) und Hans-Ueli Vogt (SVP). GLP-Parteipräsident Martin Bäumle liegt in den Hochrechnungen nur auf dem fünften Platz, noch hinter dem Grünen Kandidaten Bastien Girod.

Aus seiner Enttäuschung macht Martin Bäumle kein Geheimnis: «Das Resultat ist nicht schön», sagt er im Interview mit SRF. «Ich bin zwischen den Blöcken stehen geblieben. Ich weiss nicht, woran es gelegen hat.» Martin Bäumle zieht deshalb die Konsequenzen:

«  Ich habe eine Schlappe kassiert. Damit ist für mich klar: Ich trete im zweiten Wahlgang nicht mehr an. »

Martin Bäumle
GLP-Ständeratskandidat

Abgeschlagen auf Platz sechs und sieben sind die beiden Frauen, Barbara Schmid-Federer (CVP) und Maja Ingold (EVP).