Zum Inhalt springen

Wahl-Lokal «Jetzt reden wir»: 3 Wähler aus 3 Generationen zum Thema EU

Bedeutet Öffnung gleich Fremdbestimmung? SRF lädt anlässlich des Wahl-Lokals jeweils eine Woche lang 3 Wähler ein, ihre Meinung zu sagen.

Auf Radio SRF 1 kommen diejenigen zu Wort, die am 18. Oktober die Zukunft der Schweiz in der Hand haben: Die Wählerinnen und Wähler.

Jede Woche diskutieren 3 Wähler aus 3 Generationen über ein Thema. Es sind Menschen, die in keiner Partei sind, aus unterschiedlichen Milieus und Regionen stammen und die etwas zu sagen haben. Ihre persönlichen Haltungen und Erlebnisse stehen im Vordergrund. Thema dieser Woche ist das Verhältnis der Schweiz zur EU. Wir stellen Ihnen die 3 Wähler vor, welche die Herausforderung angenommen haben.

Steckbrief von Jonas Kubioka

Alter23
WohnortBern
BerufStudent
Heimat ist...Region, mit der ich mich verbunden fühle: Bern und Umland.
Typisch schweizerisch ist:Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit
Wo treffe ich auf andere Kulturen: Regelmässig in der Stadt Bern
Wo spüre ich die EU im Alltag: Praktisch nirgends
EU – Öffnen oder Abschotten: Öffnen, allerdings momentan nur mit bilateralen Verträgen

Steckbrief von Silvia Cornel

Alter45
WohnortKreuzlingen (TG)
BerufInhaberin eines Reisebüros
Heimat ist...
Sicherheit, Geborgenheit, Familie
Typisch schweizerisch ist:Demokratie, Diplomatie, Berg, Voraussicht
Wo treffe ich auf andere Kulturen: In Kreuzlingen, wir haben einen hohen Ausländeranteil.
Wo spüre ich die EU im Alltag: Jeden Tag: Grenztourismus in Kreuzlingen! Bringt leere Geschäfte, aber auch neue Chancen.
EU – Öffnen oder Abschotten: Weder noch, es braucht gute bilaterale Verträge.

Steckbrief von Urs Bänziger

Alter69
WohnortSt. Luc (VS)
Berufpensionierter Physiker
Heimat ist...
der Planet!
Typisch schweizerisch ist:Ein gesundes Misstrauen gegenüber undemokratischen Mächten.
Wo treffe ich auf andere Kulturen: Immer wieder! Früher in der Schule, danach im Beruf, heute in meinem Dorf.
Wo spüre ich die EU im Alltag: Von den 4 Freiheiten spüre ich nur die Personenfreizügigkeit: Offene Grenzen, dafür eine Infrastruktur, die aus allen Nähten platzt.
EU – Öffnen oder Abschotten: Öffnen mit bilateralen Verträgen, aber keine Fremdbestimmung.

Zu Gast bei SRF:

Von Dienstag bis Donnerstag lernen wir die 3 Wähler in kurzen Diskussionsrunden auf Radio SRF 1 kennen. Am Freitag sind sie Gast im Wahl-Lokal in Kreuzlingen. Sie diskutieren in der Sendung «Treffpunkt» auf Radio SRF1 über die bilateralen Verträge, Migration und Brüssel und sie schildern, was sie von den Politikern erwarten.

Politologe Silvano Möckli von der Universität St. Gallen ordnet das Gesagte ein. Am Freitagabend treffen die 3 Wähler auf Politiker: Sie sind Gast in der «Wahl-Arena» in Kreuzlingen.

Zuschauer willkommen!

Zuschauer willkommen!
Legende: srf

Besuchen Sie das Wahl-Lokal vor Ort. Das Programm in Kreuzlingen finden Sie hier

6 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Escher (Peter Escher)
    .. wird mit diesen < Themen - Mitgliedern > ,BEWUSST oder UN - BEWUSST provoziert. Denke, dass die Schweiz auch 3. Generation - Vertreter hätte, die sich äussern könnten!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Also, mir schottet sich der Magen ab, wenn ich das Wort Abschottung in Bezug auf die Schweiz höre. 25 % reiner Ausländeranteil und nochmals fast ebenso viele Eingebürgerte, Sans Papier und Asylbewerber. Und immer noch wird dieses so unendlich deplatzierte Wort gebraucht um Stimmung für noch mehr Ausländer zu machen. Diese unseligen "Bilateralen" kann ich längst auch nicht mehr ertragen, ich würde sie kündigen, auch mit den grössten Verlusten, nur um sie nie mehr hören zu müssen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Ich mag die Worte Abschottung und Öffnung nicht mehr hören. Mit einem Viertel Ausländeranteil und zusätzlich 80000 Asylanten sind wir vermutlich das weltoffenste Land Europas. Der Umstand, dass das Volk der Souverän ist, lässt die Regierung vor vielen Abstimmungen erzittern. In der EU haben die Völker nichts zu sagen. 28 Staat Chefs können mit ihrer Macht viel Unheil anrichten oder sind sich uneinig oder benötigen 14 Tage für einen Sitzungsgermin in der Sache Völkerwanderung.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen