Politikerinnen fordern: Wählt die Frauen!

50 der 71 National- und Ständerätinnen unterstützen das Projekt «Frauen wählen». Mit diesem engagieren sich die Schweizer Frauenorganisationen und die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) im Hinblick auf die nationalen Wahlen vom Herbst.

Männer- und Frauenfüsse in der Wandelhalle.

Bildlegende: Politikerinnen sind in den letzten Jahren rarer geworden im Bundeshaus. Keystone

Prominente Politikerinnen erklären auf der Webseite «Frauen wählen», warum es im Parlament mehr Frauen braucht. «Gute und konstruktive Zusammenarbeit von Frauen und Männern führt zu den richtigen Entscheidungen», schreibt da etwa Corinne Eichenberger-Walther (FDP/AG).

Manche der Politikerinnen argumentieren mit dem Zuwachs an Demokratie und Gerechtigkeit. Andere sehen eine bessere Zusammenarbeit und effektivere Lösungen bei mehr Frauen im Bundesparlament voraus.

Auch die drei Bundesrätinnen Simonetta Sommaruga, Eveline Widmer-Schlumpf und Doris Leuthard sowie Bundeskanzlerin Corina Casanova stellen sich hinter das Anliegen. Bei den letzten Wahlen 2011 stagnierte der Frauenanteil im Nationalrat bei 31 Prozent. Im Ständerat war er mit knapp 20 Prozent rückläufig. Dem will die EKF entgegentreten: Nach dem 18. Oktober soll der Frauenanteil im Parlament wieder deutlich höher sein.