SP Freiburg schickt ihr Alphatier in den Ständerats-Wahlkampf

Christian Levrat, Präsident der SP Schweiz, ist parteiintern unumstritten. Vor drei Jahren rückte er für Bundesrat Alain Berset in den Ständerat nach. Dort soll er auch bleiben wenn es nach dem Willen der Genossen geht. Für die Bündnispartner bleibt da wenig Raum.

SP-Ständeratskandidat Christian Levrat.

Bildlegende: Die Freiburger Genossen wollen mit ihm weiterfahren: SP-Ständeratskandidat Christian Levrat. Patrick Mülhauser/SRF

Christian Levrat gehört zu den einflussreichsten Politikern in Bundesbern. Das weiss er. Seine Wahlchancen sind sehr gut. «Ohne Einfluss kann man in Bern wenig bewegen», sagt der Freiburger Politiker.

Die SP Freiburg wurde bei den letzten nationalen Wahlen stärkste Partei im Kanton. Mit fast 27 Prozent Wähleranteil. Damit haben die Sozialdemokraten ihre Bündnispartner, die Grünen und die CSP, regelrecht erdrückt.

«Wir hatten die stärksten Kandidaten»

Im Nationalrat konnte die vereinte Linke zwar drei Nationalratssitze verteidigen. Die CSP verlor ihren Sitz aber an die SP.

Er könne einen gewissen Frust nachvollziehen, sagt Christian Levrat. «Dafür kann die SP nichts. Wir hatten wohl die stärksten Kandidaten». Und mit Christian Levrat als Ständeratskandidat dürfte die SP Freiburg auch dieses Mal ein gutes Zugpferd haben.

Sendung zu diesem Artikel