Der Bauernpräsident will nicht nach Bern

Der neu gewählte Bündner Bauernpräsident Thomas Roffler kandidiert nicht für den Nationalrat. Er trete im Herbst nicht an für seine Partei. Damit bricht er mit einer Tradition. Seit den 60er-Jahren waren die Bauernpräsidenten auch im nationalen Parlament vertreten.

Thomas Roffler

Bildlegende: Thomas Roffler (rechts) gibt seiner Partei einen Korb. Er will nicht Nationalrat werden. zvg

«Nein, ich will nicht!"» Der neugewählte Bündner Bauernpräsident Thomas Roffler will nicht auf die Nationalratsliste der SVP. Er habe seiner Partei abgesagt, erklärt Roffler auf Anfrage des «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF.

«Ich fühle mich im Moment sehr wohl im Amt des Bauernpräsidenten», sagt Roffler. Der 43-Jährige schliesst aber nicht aus, dass er in ein paar Jahren doch noch als Nationalrat kandidiert. Er sei in einem Alter, indem er sich das noch offen halten könne.