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Wahlen15 Luzern «Ich hinterfragte meine Person und dachte auch ans Aufhören»

Die Luzerner FDP hat sich vor einer Woche als erste Partei festgelegt: Bei den Ständeratswahlen will sie ihren Sitz nicht mit Präsident und Nationalrat Peter Schilliger verteidigen, sondern mit dem 30-jährigen Damian Müller. Ein harter Schlag für Schilliger. Doch dieser gibt sich kämpferisch.

Legende: Audio Der Luzerner FDP-Nationalrat Peter Schilliger im Gespräch (26.10.2014) abspielen. Laufzeit 8:50 Minuten.
8:50 min, aus Regi LU vom 26.10.2014.

Es war ein klarer Entscheid, den die Nominationsversammlung der Luzerner FDP fällte: Kantonalparteipräsident und Nationalrat Peter Schilliger erhielt 127 Stimmen, sein Kontrahent, der 30-jährige Seetaler und Kantonsrat Damian Müller deren 222. «Das war eine schmerzliche Niederlage. Aber unterdessen habe ich sie verdaut», sagt Schilliger nun im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Es ist ein mutiger Entscheid, die 'Jugend' so ins Zentrum zu stellen.
Autor: Peter SchilligerPräsident der Luzerner FDP

Mit der Nomination von Damian Müller als Ständeratskandidat drückte die Partei ihr Verlangen nach «frischem Wind» aus, ist Peter Schilliger überzeugt. «Diese Nomination ist kein Entscheid gegen meine Person.»

Sitzgewinn im Nationalrat - aber mit wem?

Im Ständerat will die Luzerner FDP den frei werdenden Sitz von Georges Theiler mit einem jungen Kandidaten verteidigen. In der grossen Kammer besetzt die Partei momentan zwei Sitze - mit Peter Schilliger und Albert Vitali. Für die Wahlen im Oktober 2015 hat sie sich einen dritten Sitz zum Ziel gesetzt. Nominiert wird Ende Januar. Entsprechend verschlossen ist Parteipräsident Schilliger, wenn es um konkrete Namen geht. Nur so viel: «Wir werden genügend Kandidaten finden. Davon sind wir überzeugt.»

Zu einer möglichen Listenverbindung mit der CVP sagt Peter Schilliger: «Eine Listenverbindung ist grundsätzlich eine Option. Allerdings muss man sich im Klaren sein, ob man eine solche aus ideellen Gründen oder bloss aus mathematischen eingehen will. Denn letztendlich kann eine solche Verbindung auch einen Sitzverlust zur Folge haben.» Auch darüber werde die Nominationsversammlung Ende Januar 2015 entscheiden.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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