Neue Ausgangslage für Luzerner Ständeratswahlen

Die Luzerner FDP hat den 30-jährigen Kantonsrat Damian Müller auf den Schild gehoben. Sein parteiinterner Gegner Peter Schilliger hatte keine Chance. Er hätte sich für National- und Ständerat bewerben wollen. Auch bei andern Parteien sind solche Doppelkandidaturen ein Thema - ein Problem?

Blick von der Galerie in den Ständeratssaal.

Bildlegende: Das Rennen um den Luzerner Ständeratssitz bietet Überraschungen. Keystone

Auch bei der Luzerner SP ist eine Doppelkandidatur möglich: Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo will auch für den Ständerat antreten. SP-Wahlkampf-Leiter David Roth sieht darin aber kein Problem.

Die gleiche Frage könnte sich auch bei der SVP stellen. Dort werden den beiden Nationalräten Felix Müri und Yvette Estermann ebenfalls Ambitionen auf einen Wechsel in den Ständerat nachgesagt. Laut Auskunft des Parteipräsidenten Franz Grüter wird aber erst nach den kantonalen Wahlen im März für das nationale Parlament nominiert.

Keine Sorge für die Ständeratswahlen muss sich die CVP machen: Ihr Ständerat Konrad Graber kandidiert wieder - mit durchaus intakten Wahlchancen.