Nidwaldner Ständerat Paul Niederberger beendet Politkarriere

Paul Niederberger verzichtet aus Altersgründen auf eine Kandidatur bei den kommenden Parlamentswahlen. Seine Partei, die CVP, will den Sitz verteidigen.

Ständerat Paul Niederberger im Ständeratssaal bei einem Interview.

Bildlegende: Ständerat Paul Niederberger war als Präsident der GPK in der Affäre Hildebrand ein gefragter Gesprächspartner. Keystone

Paul Niederberger ist seit 2007 im Ständerat. Seine politische Karriere startete der CVP-Vertreter in der Gemeindepolitik in Oberdorf. Danach war er zehn Jahre als Landrat tätig. 1996 wurde Paul Niederberger in den Nidwaldner Regierungsrat gewählt und präsidierte das Militär- und Polizeidepartement. Später übernahm er das Finanzdepartement.

Im eidgenössischen Parlament in Bern machte er sich als Präsident diverser Kommissionen einen Namen. Insbesondere als Präsident der Geschäftsprüfungskommission (GPK) war er während der Affäre Hildebrand sehr gefragt und in den Medien oft präsent.

CVP will Sitz verteidigen

Die CVP ist neben der SVP die wählerstärkste Partei in Nidwalden. Sie will daher ihren Sitz in Bern verteidigen. Die Nomination der CVP-Ständeratskandidatin oder des Ständeratskandidaten ist im Frühling 2015 geplant.

Ob die anderen Parteien, allen voran die FDP und die SVP ebenfalls zu den Ständeratswahlen antreten, ist noch offen.