Solothurner SP will bewegen

Die SP des Kantons Solothurn will ihre zwei Sitze im Nationalrat mit zwei Stammlisten und einer Liste 60+ verteidigen. Punkto Listenverbindung flirten die Sozialdemokraten mit den Grünen.

Die Nominierten strahlen in die Kamera (2 fehlen).

Bildlegende: Die SP steigt kämpferisch in den Wahlkampf. Roberto Zanetti und drei Listen mit Nationalratskandiaten sind bestimmt. Andrea Affolter/SRF

SP Präsidentin Franziska Roth machte es von Anfang an klar: «Die Schweiz soll dank uns ein bisschen sozialer werden». Am Nominationsparteitag in Grenchen forderte sie die rund 150 anwesenden Genossinnen und Genossen auf, die Leute an die Urnen zu bewegen, für die SP und ihre zwei Nationalratssitze zu kämpfen.

«Hoffnung auf Veränderung geben»

Franziska Roth zeigte sich kämpferisch und sagte: «In der Schweiz gibt es fast von allem für fast alle genug». Trotzdem oder gerade deswegen müsse sich die SP weiter für die Benachteiligten einsetzten. Sie rief die Solothurner Sozialdemokraten dazu auf, Themen aktiv und konstruktiv zu besetzten.

«  Wir müssen provozieren, Thesen entwerfen und uns auch intern damit auseinandersetzen.  »

Franziska Roth
Präsidentin SP Kanton Solothurn

16 Kandidaten und Lust auf Grün

Die SP hat am Samstag 16 Frauen und Männer für den Nationalrat nominiert. Auf der Stammliste Süd-West kandidiert neben dem Bisherigen Philipp Hadorn beispielsweise auch Parteipräsidentin Franziska Roth. Auf der Stammliste Nord-Ost findet an neben der langjährigen Nationalrätin Bea Heim neben anderen auch den Oltner Stadtrat Peter Schafer.

Um bei den Wahlen im Herbst beide Sitze verteidigen zu können, ist sie wohl auf fremde Hilfe angewiesen. «Wir sind mit den Grünen in intensiven Gesprächen», beantwortet Franziska Roth die entsprechende Frage.