Die FDP St. Gallen möchte einen zweiten Sitz im Nationalrat

Die FDP des Kantons St. Gallen schickt acht Männer und vier Frauen in den Nationalrats-Wahlkampf, angeführt vom Bisherigen Walter Müller. Ziel ist die Eroberung eines zweiten Sitzes. Unbestritten war die erneute Nomination von Ständerätin Karin Keller-Sutter.

Karin Keller-Sutter bei Debatte im Ständerat.

Bildlegende: Karin Keller-Sutter soll den Kanton St. Gallen weiterhin im Ständerat vertreten. Keystone

Zu reden gab an der Delegiertenversammlung in St. Gallen am Freitag die Frage von Listenverbindungen. Laut Kantonalpräsident Marc Mächler ist die Parteileitung mit der CVP, der GLP und der SVP im Gespräch. Am attraktivsten wäre laut Mächler eine grosse bürgerliche Listenverbindung.

Die Delegierten erteilten der Parteileitung die Kompetenz, im Hinblick auf den 18. Oktober Listenverbindungen zu vereinbaren. Ein Delegierter wollte eine Zweier-Listenverbindung zwischen FDP und SVP explizit ausschliessen, zog seinen Antrag aber nach kurzer Diskussion zurück.

Für die Nationalratsliste sind nominiert: Walter Müller, Landwirt, Azmoos (bisher); Urs Blaser, Stadtrat/Schulpräsident, Gossau; Stefan Britschgi, Gemüseproduzent, Diepoldsau; Elisabeth Brunner-Müller, Pflegefachfrau, Schmerikon; Marcel Dobler, Unternehmer, Jona; Jens Jäger, Primarlehrer, Vilters; Walter Locher, Rechtsanwalt, St. Gallen; Marc Mächler, lic. oec. HSG, Zuzwil; Kathrin Metzler, Gewerbefrau, Goldach; Paul Schlegel, Unternehmer, Grabs; Isabel Schorer, Leiterin Standortförderung, St. Gallen; Imelda Stadler, Gemeindepräsidentin, Lütisburg.