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Wahlen15 St. Gallen Kampf ums Stöckli: Der Sieg steht nicht im Vordergrund

Die beiden St. Galler Mitte-Parteien BDP und CVP spannen im Wahljahr zusammen. Allerdings nur im Nationalratswahlkampf. Für einen Sitz im Ständerat treten die Partner gegeneinander an – ganz bewusst.

Thomas Ammann und Richard Ammann
Legende: Die beiden Ständerat-Kandidaten: Thomas Ammann (CVP) und Richard Ammann (BDP) zvg / Montage SRF

Ende Februar verkündeten die St. Galler BDP und CVP ihr Zusammenspannen. Sie gehen mit der EVP eine Listenverbindung ein und wollen im Nationalratswahlkampf gemeinsam punkten. Anfangs Februar wurde klar, dass es im Kampf ums Stöckli weniger harmonisch zu und her geht. Die Mitteparteien treten je mit einem Kandidaten an (Richard Ammann, BDP und Thomas Ammann, CVP).

Dieser Konkurrenz sei man sich bewusst, sagt CVP-Parteipräsident Patrick Dürr. Aber schliesslich sei jede Partei noch immer eigenständig, und grade der Ständeratswahlkampf bringe Aufmerksamkeit. Das wirke sich wiederum auf die Nationalratswahlen aus – und zwar positiv, wie Patrick Dürr hofft.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von K. Räschter, Thurgau
    Der Sieg stehe nicht im Vordergrund. Warum treten dann CVP und BDP überhaupt für den Ständerat an? Selten so etwas dummes gehört. Wenn beide Parteien mit einem Kandidaten antreten, so ebnen diese doch den Weg für den Sitz der SP mit Rechsteiner, da sie sich gegenseitig Stimmen wegnehmen. Dieser SP-Ständerat Rechsteiner bringt der Ostschweiz überhaupt nichts als Ständerat, da er als Gewerkschafter zu sehr engagiert ist und zudem gerne "heisse" Luft verbreitet anstatt Taten vollbringt.
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