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Wahlen15 St. Gallen Lucrezia Meier-Schatz tritt nicht mehr an

Die St. Galler CVP-Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz tritt bei den eidgenössischen Wahlen 2015 nicht mehr an.

Lucrezia Meier-Schatz am Rednerpult.
Legende: Lucrecia Meier-Schatz präsidierte die CVP des Kantons St. Gallen in den Jahren 1996 bis 2004. Keystone

Nach 16 Jahren im Nationalrat tritt die Politikwissenschafterin Lucrezia Meier-Schatz im nächsten Jahr nicht mehr zu den Wahlen an. Dies teilt die CVP des Kantons St. Gallen mit.

«Ich habe spannende Jahre erlebt im Nationalrat. Jetzt ist es Zeit jüngeren Kräften Platz zu machen», begründet Lucrezia Meier-Schatz ihren Rücktritt gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» auf SRF 1.

Mit Lucrezia Maier-Schatz verliere sowohl die CVP Schweiz als auch der Kanton St. Gallen eine starke Identifikationsfigur im Nationalrat, die in wichtigen Themen eine grosse Lücke hinterlassen werde, heisst es in der Parteimitteilung.

Mit der frühen Kommunikation des Rücktritts eröffneten sich nun Perspektiven für neue Kandidatinnen und Kandidaten.

Ich bin nicht amtsmüde, aber ich freue mich auf mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der Freizeit.
Autor: Lucrezia Meier-SchatzNationalrätin CVP St. Gallen

Sie sei nicht amtsmüde, betont die 62-jährige Politikerin. Aber sie freue sich auf mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der Freizeit. Der Entscheid sei für sie schon länger festgestanden. Sie habe ihrer Partei bereits im letzten Jahr mitgeteilt, dass man für 2015 nicht mehr mit ihr rechnen solle.

Lucrezia Meier-Schatz präsidierte die Kantonalpartei von 1996 bis 2004. Sie werde der Kantonalpartei trotz ihres Rücktritts im nächsten Wahlkampf weiterhin zur Seite stehen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von A. Holenstein, Cross'n'Star
    Wäre die CVP bei ihrer Abgrenzung nach rechts so konsequent wie nach links, hätte Frau Meier-Schatz ihren Platz schon lange räumen müssen! 2015 wird zum Schicksalsjahr dieser einst stark-geerdeten Volkspartei... Schafft es Darbellay endlich die CVP wieder auf die Goldene Mitte auszurichten?
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  • Kommentar von K. Räschter, Thurgau
    Jetzt kann man nur hoffen, dass der SP-Sesselkleber Paul Rechsteiner von der SP ihr es gleich tut und nicht mehr antritt nächstes Jahr bei den Parlamentswahlen. Weil auch bei ihm ist der Zenit erreicht und für die Ostschweiz ist er als Ständerat nicht spürbar.
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