«Wir wollten zu schnell zu viel»

2011 wurde die Piratenpartei St. Gallen-Appenzell gegründet. Ihre Ziele waren hoch. Sie wollten in den Nationalrat, in kantonale und kommunale Behörden. Der Erfolg blieb aus, um die Partei wurde es ruhig. Nun holt sie aber nochmals Anlauf.

Alex Arnold

Bildlegende: Alex Arnold wurde als Vertreter der Piratenpartei zum Gemeindepraesidenten gewaehlt. Heute ist er bei der CVP. Keystone

Schweizweit schaffte es die Piratenpartei nur in zwei Gremien. In Winterthur sitzt ein Pirat im Gemeinderat. Im St. Galler Rheintal wurde 2011 Alex Arnold zum Gemeindepräsidenten Eichbergs gewählt. Allerdings wechselte er vor einem Jahr die Partei. Er politisiert nun für die CVP.

Seither wurde es ruhig um die Piratenpartei SG-AR-AI. Sie haben zu schnell zu viel gewollt, sagt Séverin Bischof gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF 1.

«  Wir sind auf dem Boden der Realität angekommen »

Séverin Bischof
Piratenpartei SG-AR-AI

Zwar haben wir auch diese Wahlen eine Liste, rechnen allerdings nicht mit einer Wahl, so Bischof weiter. Mit den Nationalratswahlen möchte die Partei die Gelegenheit nutzen um wieder bekannter zu werden. Ziel sei es nämlich, bei den St. Galler Kantonsratswahlen 2016 einen Sitz zu holen.