Urner Regierungsrat Josef Dittli möchte ins Stöckli

Der Urner FDP-Finanzdirektor Josef Dittli entscheidet sich für die Herbstwahlen um: Er will Ständerat werden, nicht mehr Nationalrat.

der Urner Politiker Josef Dittli

Bildlegende: Josef Dittli will in den Ständerat Josef Dittli (57) will für die Urner FDP in den Ständerat. Keystone

Dittli hatte im November 2014 ursprünglich erklärt, die Nachfolge seiner Parteikollegin Gabi Huber im Nationalrat antreten zu wollen. Er hatte allerdings eine parteitaktische Kandidatur für den Ständerat nicht ausgeschlossen. Damals war der Rückzug von Ständerat Markus Stadler (GLP) noch nicht bekannt.
Stadler erklärte Anfang Januar 2015, nach fünf Jahren die kleine Kammer verlassen zu wollen. Der andere Urner Ständerat, Isidor Baumann (CVP), hatte bereits im September eine Kandidatur für eine zweite Amtszeit angekündigt.

Dittli habe sich letztlich persönlich für eine Ständeratskandidatur entschieden, sagte Parteipräsident Matthias Steinegger. Da die FDP Uri seit je Anspruch auf einen Sitz in den Eidgenössischen Räten in Bern habe, stehe der Wahlausschuss klar hinter diesem Entscheid, sagte Steinegger.
Dittli gehört dem Urner Regierungsrat seit 2004 an. Bis 2010 stand er der Sicherheitsdirektion vor, seither ist er Finanzdirektor.