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Wahlen15 Zürich FDP-Präsident glaubt nicht an neue Wahlallianz mit SVP

Bei den Zürcher Kantons- und Regierungsratswahlen war die FDP die grosse Siegerin – auch dank dem bürgerlichen Wahlbündnis. Dennoch glaubt FDP-Präsident Beat Walti im Hinblick auf die nationalen Wahlen im Herbst nicht an eine Neuauflage des Bündnisses. Die Differenzen mit der SVP seien zu gross.

Legende: Audio Interview mit Beat Walti (19.4.2015) abspielen.
20 min

Mit der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative und der neuen SVP-Initiative zum Völkerrecht gäbe es auf nationaler Ebene grosse politische Differenzen. Deshalb erachtet der Zürcher FDP-Präsident Beat Walti eine Listenverbindung bei den Nationalratswahlen für gefährlich. «Das würde das Profil der FDP verwässern und der Glaubwürdigkeit schaden», so Walti als Regionaljournal-Wochengast.

SVP-Ständeratskandidat für FDP kaum wählbar

Ähnlich sieht es Walti bei den Ständeratswahlen, wo die FDP in erster Linie mit Ruedi Noser den FDP-Sitz verteidigen will. Einen Kandidaten einer anderen Partei zu unterstützen kommt für Walti «ohne genügende inhaltliche Übereinstimmung» nicht in Frage. Da SVP-Kandidat Hans-Ueli Vogt als «Vater» der Völkerrechtsinitiative gilt, dürfte diese «inhaltliche Übereinstimmung» kein Thema sein.

Definitiv entscheiden über die Wahlstrategie der FDP werden die Delegierten. Es deutet jedoch alles darauf hin, dass die FDP die nationalen Wahlen im Alleingang angehen will.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Pankraz Mai, SG
    "Ein Zusammengehen mit der SVP würde der Glaubwürdigkeit der FDP schaden." - Und wie das schaden würde!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Beat Walti könnte vielleicht nach den erfolgreichen Kantonswahlen ein "böses Erwachen" bei den nationalen Wahlen im Herbst erleben. Ueberheblich zu sein über und zu einer Partei im geschnürten Zürcher bürgerlichen Wahlpaket vom vergangenen Wochenende, ist nicht nur gefährlich, sondern vorallem unfair gegenüber einer Partei, die zum FDP - Erfolg mit dem Wahlbündnis beigetragen hat. Aber eben, die SVP ist und bleibt der "Boxsack", auf den man (mit medialer Hilfe) stets kräftig drauf schlagen kann!
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    1. Antwort von M.Kaiser, Rebstein
      Herr Bolliger, die SVP ist leider nicht gut beraten, wenn sie diese Abserblerpartei FDP zu sehr an ihrem Erfolg teilhaben lässt. Spätestens bei den BR - Wahlen werden diese der SVP wieder in den Rücken fallen um ihre 2 BR zu halten . Die SVP ist besser beraten zusammen mit der SP endlich eine gemeinsame Politik für den Büezer zu machen und nicht für die Oligarchen FDP in der CH , sonst ist sie keine Volkspartei mehr , sondern eine unterwanderte fast FDP , die überall in der CH die Finger haben .
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  • Kommentar von M. Kaiser, Rebstein
    Seid ihr doch langweilige widersprechende Leute bei der Abserblerpartei FDP. Von den Stimmen der SVP profitieren aber dann wenn es um die Aemtli geht wieder zwei BR hineinmogeln wollen . FDP 1BR Pasta ! SP 2 BR , SVP 3 BR CVP 1BR .
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