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Wahlen15 Zürich FDP schickt Ruedi Noser in den Kampf ums «Stöckli»

Der Zürcher Nationalrat Ruedi Noser soll den frei werdenden FDP-Ständeratssitz von Felix Gutzwiller verteidigen. Die Delegierten haben den 53-Jährigen am Donnerstag in Zürich einstimmig nominiert.

Würde sich auch im «Stöckli»  für den Finanzplatz Zürich stark machen: Nationalrat Ruedi Noser.
Legende: Würde sich auch im «Stöckli» für den Finanzplatz Zürich stark machen: Nationalrat Ruedi Noser. Keystone

In seiner Rede pries sich Noser als offen, ehrlich und spontan an. Er sei einer aus dem Volk und werde den Kanton Zürich in Bern mit Kopf und Herz vertreten, versprach er. Konkret wolle er sich für den Innovationspark Dübendorf, die Oberland-Autobahn und den Finanzplatz Zürich stark machen: «Dieser ist unter Druck. Wir müssen verhindern, dass die rund 200'000 Arbeitsplätze vor die Hunde gehen», sagte Noser gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Beruflich kürzer treten

Die Nomination war unbestritten. Andere Kandidierende gab es nicht. Der gebürtige Glarner gehört dem Nationalrat seit 2003 an. Derzeit präsidiert er die Kommission für Wirtschaft und Abgaben. Ab Frühling ist Noser Berufspolitiker, weil er sich dann von der Leitung seines Informatik- und Telekommunikations-Unternehmens zurückziehen will. Er wird künftig nur noch als Verwaltungsrat für die Noser Gruppe tätig sein.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Mit Ruedi Noser würde das "Stöckli" mit einem Ratsherr MEHR AUFGESTOCKT, der statt unsere bewährten Werte und die Kantone zu vertreten, nur der Wirtschaft dienen würde und sich in die EU-Befürworter-Garde elegant einfügen könnte! Einer der tatsächlich kein blosser "Parteisoldat" sein würde, dafür einer mehr, dem das "verda...." Volk ebenfalls als lästig gilt und lieber schon morgen, statt übermorgen ALLES aufgeben möchte und ALLE Entscheide nach Brüssel delegieren und übertragen will!
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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Und dort kann er weiterträumen vom Euro und der EU und seiner vom Lehrplan 21 geprägten Lieb-Facharbeiterwelt mit Erlebnisarbeit statt Erlebnisunterricht für Sackgeld statt Lohn.
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  • Kommentar von Lussi Zeuger, Winterthur
    Um Himmelswillen. Dann haben wir die EU-Turbos alle im Ständerat zusammengepfercht...! Fehlt nur noch Frau Markwalder FDP!
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