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Wirtschaft ABB will eine Milliarde sparen – beim Personal

Das Geld soll bei den Mitarbeitern bis Ende 2017 eingespart werden. Ob es zu Entlassungen kommen wird, ist noch nicht klar. Die Einsparungen treffen vor allem die Zürcher Zentrale in Oerlikon.

Legende: Video «Wir müssen intern schlanker werden» abspielen. Laufzeit 02:15 Minuten.
Aus News-Clip vom 09.09.2015.

Der Elektronik- und Automationskonzern ABB will bis Ende 2017 bei den Angestellten eine Milliarde Dollar einsparen. Die massiven Einsparungen beim Personal würden vor allem die Zürcher Zentrale treffen, sagte ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer an einer Telefonkonferenz am Mittwoch in London. Die Zentrale befindet sich in Oerlikon. Wie viele Stellen wegfallen werden, liess er offen.

Fest steht aber, dass der Konzern sich schlanker aufstellen will: Ab nächstem Jahr will ABB nur noch mit vier statt wie bisher fünf Divisionen aufgestellt sein. Dies teilte der Konzern anlässlich einer Investorentagung in London mit.

Neu entsteht die Division Stromnetze. Sie werde sich auf die «Energieversorgung und Automation für das Netz» spezialisieren, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig habe man damit begonnen, das Portfolio der Division Stromnetze einer strategischen Überprüfung zu unterziehen, wird Konzernchef Ulrich Spiesshofer in der Mitteilung zitiert.

Einschätzungen von SRF-Wirtschaftsredaktorin Susanne Giger

«ABB muss sich an das schwierige Marktumfeld anpassen. Der grösste Schweizer Industrie-Konzern spürt das schwächere Wachstum der Weltwirtschaft, insbesondere der Schwellenländer wie China. Und wegen dem niedrigen Ölpreis investieren die Kunden weniger in ihre Infrastruktur. Der Konzern mit weltweit rund 140‘000 Angestellten spart beim Personal.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    @ Gurzeler: Dazu kommen nun noch die Migranten... unsere Buerger werden auch bei anderen Unternehmen gewinnorientiert weggespart... und stehen mit Nichts auf der Strasse.. derweil Migranten bestens ausgestattet werden ... aber DAS geht unserer Regierung am A**** vorbei, und offensichtlich vielen Buergern auch, und vermutlich gerade bei Denen, die in Zukunft betroffen sind von solchen Massnahmen!
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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
    Nach dieser Ankündigung des Sparziels, sind in der Schweiz einige hundert Stellen von Abbau betroffen, was die Medien da schreiben entspricht in keiner Weise den Gegebenheiten, da wird noch einiges auf uns zukommen. Wenn man nur ein wenig was von Zahlen versteht, die Zeiten sind vorbei mit grossem Wachstum, Gewinne, usw. ( siehe China).Jedes Jahr Erhöhungen im Sozialwesen, Prämien, Pensionen, ich frage mich wie man auf solche Berechnungen kommt.
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