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Wirtschaft Airbus sticht in Japan Rivale Boeing aus

Bislang setzte Japan Airlines (JAL) in der Luftfahrt auf die amerikanische Boeing. Nun hat der europäische Flugzeugbauer Airbus den Durchbruch geschafft und einen Grossauftrag erhalten.

Legende: Video «Airbus punktet in Japan mit A350» abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Aus Tagesschau am Vorabend vom 07.10.2013.

Airbus hat auf dem japanischen Luftfahrtmarkt einen wichtigen Erfolg erzielt: Erstmals kauft Japan Airlines (JAL) Maschinen des europäischen Flugzeugherstellers.

Die Fluglinie wolle bei den Europäern 31 Exemplare des neuen Langstreckenjets A350 bestellen, wie der Chef der EADS-Tochter Airbus ankündigte. Hinzu kommen Kaufoptionen für weitere 25 Maschinen der Serie.

Bei den bestellten Flugzeugen handelt es sich um 18 Exemplare der Standardversion A350-900 und 13 der Langversion A350-1000. Sie haben einen Gesamtwert von rund 8,5 Milliarden Franken. Die Auslieferung soll 2019 anlaufen.

Mehrere Zwischenfälle mit Boeing

Japan Airlines ist bislang wie Konkurrent All Nippon Airways (ANA) Grosskunde des US-Flugzeugbauers Boeing. Zuletzt waren beide Fluglinien jedoch mit den Zwischenfällen von Boeings «Dreamliner» in die Negativschlagzeilen geraten. Anfang des Jahres musste der Flugzeugtyp wegen Brandgefahr drei Monate lang am Boden bleiben.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Schwarb, Ueken
    Richtig so, Japaner, nur die Swiss glaubt, nach Jahren erfolgreicher Arbeit mit Airbus, Boings Flieger kaufen zu müssen, einfach nur peinlich. Airbus ist europäisch, Swiss auch, das sollte auch Herr Hohmeister nicht vergessen Übrigens auch Lufthansa setzt auf den 350er Airbus, das sollte auch für die Edel-Tochter gelten.
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    1. Antwort von Thomas Hauser, Wettingen
      Wer fliegt schon mit der Swiss, zu teuer und der selbst so hoch gelobte Service ist auch nicht viel besser als bei anderen Airlines. Ausserdem ist die Auswahl an Destinationen auch sehr bescheiden...na ja gut genug für einige patriotische Landsleute wird's wohl sein.
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    2. Antwort von R. Bischof, Zürich
      Nur weil Airbus europäisch ist, ist es peinlich wenn die Swiss keine Airbus sondern Boeing kauft? Komische Argumentation... Ja es macht Sinn wenn alle Flugzeuge einer Flotte vom gleichen Hersteller sind, aber das hat mit dem Kontinent nichts zu tun. Zumal Airbus sich mit dem A350 auch nicht mit Ruhm bekleckert hat: 2011 wurde die Produktion des A340 eingestellt und sollte durch den A350 esetzt werden, der nun aber erst 2014 ausgeliefert wird. Solange haben sie kein "kleines" Langstreckenflugzeug
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    3. Antwort von Hans Knecht, Torny
      Herr Schwarb, ersten befindet sich die B777 in einer anderen Klasse als die B787 und A350, zweitens hatte die Swissair schon B747 verwendet. Drittens tut man leider heute gut daran eine Mischflotte zu betreiben, damit ein OEM kein "Monopol" besitzt und somit die Kosten etwas tiefer sind.
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