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Wirtschaft Angst vor Krise in China schickt den SMI tief ins Minus

Im Sog der sinkenden europäischen Börsen hat es auch den Schweizer Aktienmarkt weiter nach unten gezogen. Heute notierte der Swiss Market Index (SMI) 2,31 Prozent tiefer als zu Handelsschluss am Freitag. Die 7271 Punkte bedeuten den tiefsten Stand seit Januar.

SMI Verlierer.
Legende: Alle Namen grosser Firmen wurden rot eingefärbt. Keystone

Sorgen bereiten vor allem eine mögliche Kredit-Klemme in China und das drohende Zurückfahren der geldpolitischen Massnahmen durch die US-Notenbank. Der Mix an Faktoren, der die Aktionäre weltweit schreckt, hat den SMI bereits die vergangenen fünf Handelswochen belastet.

Alle Bluechips tauchen

Vor einem Monat notierte der Index noch bei 8300 Punkten, dem höchsten Stand seit Anfang 2008. Derzeit gebe es für die Märkte Druck von allen Seiten, erklärte ein Händler. Entspannung ist nicht in Sicht, dürften doch auch die US-Börsen in Bälde schwächer starten.

3 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter, Schweiz
    Wieso Angst vor einer China-Krise? Dieses Land export doch vorallem und zerstört in vielen westlichen Staaten die Arbeitsplätze durch die billigen Löhne und aufgrund der Kurzsichtigkeit resp. Unfähigkeit von vielen westlichen Managern.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Was solls - wir wollen ja auf Teufel komm raus ein Freihandelsabkommen mit China. Das schliesst Turbulenzen mit ein. Also, bleibt cool!
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  • Kommentar von J.A. VonBerg, Zürich
    Diese Kurskorrektur könnte als Indiz für die Irrationalität der Börsen dienen. Wer China nur einwenig kennt weiss, dass die Zentralbank dort niemals eine Staatsbank in Schwierigkeit kommen liesse, und dies hat die Zentralbank schon vielemale bewiesen, und dass die chinesische Wirtschaft noch lange nicht an ihre Wachstumsgrenzen stossen wird, dh. wächst und wächst. Morgen wird diese Erkenntnis an der Börse durchsickern, und es geht wieder nach oben.
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