Arbonia-Forster steckt in roten Zahlen

Die AFG Arbonia-Forster-Holding hat im vergangenen Geschäftsjahr ihren Verlust ausgeweitet. Unter dem Strich bleibt dem Ostschweizer Bauausrüster ein Minus von über 70 Millionen Franken.

CEO Daniel Frutig denkt während einer Medienkonferenz nach

Bildlegende: CEO Daniel Frutig beschäftigt weltweit 5700 Mitarbeitende. Keystone/archiv

Düstere Bilanz für den Ostschweizer Bauausrüstungskonzern: Der Verlust im vergangenen Geschäftsjahr beträgt 74,5 Millionen Franken. Auch im Vorjahr bilanzierte AFG Arbonia-Forster-Holding ein Minus von 70,2 Millionen Franken.

Auch der Umsatz ging im 2012 zurück: AFG erwirtschaftet mit 1,289 Milliarden Franken 4,3 Prozent weniger.

Grund ist Neuausrichtung des Unternehmens

In der Mitteilung bezeichnet das Unternehmen das Geschäftsjahr als anspruchsvoll. Mit dem Umsatzrückgang hatte das Unternehmen aber gerechnet und diesen bereits im Januar kommuniziert. Analysten hatten gemäss einer Umfrage der Nachrichtenagentur awp ein Minus von 76,6 Millionen Franken erwartet.

Der Fehlbetrag hat vor allem mit Wertberichtigungen und unprofitablen Verkäufen von Firmenteilen zu tun. Ohne diese Einmaleffekte hätte immerhin ein Gewinn von 21 Millionen Franken resultiert, schreibt AFG.

Verkauft wurden das britische Sanitärunternehmen Aqualux, die deutsche Warendorfer Küchen und das Corporate Center des Unternehmens. Auch Buchverluste aus dem vor wenigen Tagen vollzogenen Verkauf der Kühlschrankfabrik an V-Zug sind mitberücksichtigt.