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Wirtschaft Aus UPC Cablecom wird UPC

Ab 2016 wird die Telekommunikations-Firma UPC Cablecom unter verkürztem Namen auftreten. Grund dafür sei das schlechte Image, das mit dem Namen Cablecom verbunden sei.

Das Logo der UPC Cablecom.
Legende: Das Schweizer Unternehmen ist seit 2005 eine Tochtergesellschaft des internationalen Medienkonzerns Liberty Global. Keystone

Neu wird sich die Tochter des US-Konzerns Liberty Global nur noch UPC nennen. In einem offen Mail nannte UPC-Cablecom-CEO den Grund: Noch vor wenigen Jahren habe allein der Name für Kopfschütteln gesorgt, viele Kunden hätten sich «aus guten Gründen» vom Unternehmen abgewendet.

In den vergangenen sechs Jahren habe sich dies aber deutlich gewandelt. «Dass wir in Zukunft auf das ‹Cablecom› in unserem Namen verzichten können, haben wir uns mit harter Arbeit verdient», erklärt Treve. Zudem könnten Kunden heute auch «mobil telefonieren und surfen», was das den Bezug zum Kabel im Namen hinfällig mache.

Die Cablecom wollte sich schon einmal in UPC umbenennen. Vor rund fünf Jahren sollte damit ein Zeichen für einen Neustart gegeben werden. Einige Zeit später wurde dann der Kompromiss-Name «UPC Cablecom» lanciert. Die Marke Cablecom sei in der Schweiz sehr gut verankert, wurde der Entscheid damals begründet.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
    Ich leide unter einer langsamen vdsl inet Verbindung. Die Alternative wäre der lokale kabeltvanbieter, doch der betreibt nur das hiesige Netz, dahinter ist es dann cablecom. Da bleib ich lieber bei meinem vdsl, um mich mit cablecom einzulassen ist der leidensdruck noch lange nicht gross genug.
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  • Kommentar von Johannes Schwärzel (Joe Black)
    Ob sich das katastrophale Kundenbild bei den Mitarbeitern wirklich geändert habe weiss ich nicht. Ich bin schon lange kein Kunde mehr. Wenn sich nicht 2/3 des mittleren Kaders ausgewechselt sind, darf das bezweifelt werden. Eines ist aber klar - die Kunden sind nicht so blöd wie die Werbung der Cablecom das nach wie vor suggeriert.
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  • Kommentar von Daniele Schranz (Keyore)
    Was für eine Überraschung. Das erinnert mich an Salt ehemals Orange. Dann können Sie unter neuem Namen die Kunden erpressen, nötigen, ausbeuten, betrügen und Irreführen. Namen kann man ändern wie man will die Seriosität bleibt die selbe.....nämlich gar keine.
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