Autoindustrie muss vom Gas gehen

Im Februar verbuchte Europa einen massiven Einbruch bei den Neuzulassungen von Autos. Lichtblick war wie schon im Januar Grossbritannien.

Die Talfahrt am europäischen Automarkt hat sich im Februar fortgesetzt. Die Neuzulassungen in den Staaten der EU seien im vergangenen Monat um 10,5 Prozent auf 795'482 Fahrzeuge gesunken, teilte der europäische Herstellerverband ACEA mit.

Seit Jahresanfang ergab sich ein Minus von 9,5 Prozent auf 1'681'073 Autos. Von den wichtigen Märkten der Union habe nur Grossbritannien im Februar ein Plus verzeichnet, hier wuchs der Absatz um 7,9 Prozent auf 66'749 Autos.

Deutschland als grösster Einzelmarkt der Region verzeichnete 200'683 Neuzulassungen, das sind 10,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch in Frankreich (minus 12,1 Prozent) und Italien (minus 17,4 Prozent) ging es deutlich bergab.

Verkäufe weltweit

Ausserhalb der EU war das Bild dem Verband der Automobilindustrie VDA zufolge gemischt: Während die USA (+3,7 Prozent) und Russland (+1,6) Zuwächse verzeichneten, wurden in Japan (-8,1), Brasilien (-5,6) Indien (-16,7) und der Schweiz (-4,6) sinkende Verkäufe verzeichnet.