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Bahnunterbruch in Rastatt Betroffene Unternehmen wollen Geld – und zwar schnell

Die Gleise in Rastatt – sie sehen aus wie eine Achitbahn
Legende: Gleise gesunken, Preise gestiegen: Der Bahnunterbruch verursachte betroffenen Unternehmen hohe Kosten. Keystone
  • Der Streckenausfall in Rastatt hat verschiedenen europäischen Bahnunternehmen Schäden von 115 Millionen Franken verursacht. Das schätzt das «Netzwerk Europäische Eisenbahnen» (NEE), das zahlreiche kleinere Bahnunternehmen vertritt, aber auch die SBB und die BLS .
  • Die betroffenen Unternehmen fordern Schadenersatz von der Deutschen Bahn, die ihnen die Strecke normalerweise zur Verfügung stellt. NEE-Geschäftsführer Peter Westerberger sagt, es sei wichtig, dass dieses Geld schnell ausgezahlt werde.
  • Vor allem kleinere, auf diese Strecke spezialisierte, Unternehmen hätten durch die Sperrung mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sollten die Verhandlungen zu lange dauern, drohe einigen der Konkurs. Insbesondere langwierige Gerichtsprozesse seien gefährlich.
  • Die Deutsche Bahn hat bisher nicht auf die Schadenersatz-Forderung reagiert. Sie strebt zuerst einmal ein Verfahren gegen die Bauunternehmen an, die sie für den Unterbruch verantwortlich macht.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Johannes Ullrich (felix_hn)
    @Alex Bauert (A. Bauert), Bern: ... das halte ich für ein Gerücht!!
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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    In erster Linie sind diejenigen verantwortlich für das Desaster, welche ausgerechnet diesen Bauunternehmer beauftragt haben. Wohl, weil er das billigste Angebot gemacht hat, vom Bau einer Unterführung aber Null Ahnung hat. Nicht einmal auf die Idee kam, zuvor ausgiebig das Untergrundmaterial unter die Lupe zu nehmen.Ein fähiges Unternehmen hätte sicherheitshalber eine ordentliche Hilfsbrücke über diese nachherige Baustelle errichtet.
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    1. Antwort von Urs Müller (Confoederatio)
      Ihr Kommentar ist völlig haltlos und unbegründet. Hilfsbrücken in der erforderlichen Länge existieren Weltweit nicht. Zudem hat man Vorkehrungen (Vereisung) getroffen, um die Strecke unterfahren zu können.
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    2. Antwort von Klaus Kreuter (PalleKalle)
      Nein Confoederatio so einfach ist das nicht. Sprechen Sie doch mal vor Ort mit Menschen, da ergibt sich ein ganz anderes Bild. Wenn ein Staatsunternehmen nur nach dem Börsenwert schielt sind das die Auswirkungen. Kennen Sie den Zustand des deutschen Bahnnetzes? GRUENE wollen den PKW quasi verbieten, haben aber noch nicht einmal ansatzweise ein Konzept für den ÖV.
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  • Kommentar von Johannes Ullrich (felix_hn)
    Da wird es wohl leider einige Konkurse geben, weil sich Schadenersatzklagen bekanntlich über Jahre hinziehen, da in der Regel sämtliche Instanzen ausgeschöpft werden - leider Gottes!
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Wenn Schleudertraumaversicherungsopfer mit ihren Unfall- und Haftpflichtklagen Jahrzehnte haengen gelassen werden, bevor sie mit einem kleinen Bruchteil des Schadens, geschweige denn voller Genugtuung, bealmost werden, sollte man fuer Gewinnseuchtlinge, die ein paar Monate oder Jahre auf den vollen Geldsegen warten muessen, nicht allzuviele Krokodilstraenen verschwenden....
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