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Wirtschaft BASF streicht in der Region Basel rund 180 Stellen

Bis Ende 2018 will der deutsche Chemieriese an den Standorten Basel-Rosenthal und Schweizerhalle rund 180 Arbeitsplätze aufheben. Über die Zahl der zu erwartenden Entlassungen macht BASF bisher keine Angaben.

BASF-Logo über einem Gebäude
Legende: Der Stellenabbau trifft auch das Forschungszentrum Basel, teilte BASF mit. Keystone

Der Chemiekonzern BASF plant in der Region Basel einen weiteren Stellenabbau: Bis Ende 2018 will das Unternehmen an den Standorten Basel-Rosental und Schweizerhalle rund 180 Arbeitsplätze aufheben. Ebenda arbeiten momentan rund 300 Personen in der Forschung.

Von der Restrukturierung betroffen ist das Forschungszentrum Basel. Der überwiegende Teil dieser Aktivitäten werde eingestellt oder an andere Standorte verlagert, teilte BASF mit. Grund dafür sei die Konsolidierung der Forschungs- und Entwicklungsstandorte weltweit.

Elektronik nahe dem Hauptsitz konzentrieren

Der Chemiekonzern BASF ist im Bereich Kunststoff und Lack, aber auch im Bereich Elektronik und 3-D-Drucker tätig. Auf diesen Gebieten wolle man die Aktivitäten in der Nähe vom Hauptsitz in Ludwigshafen konzentrieren, schreibt BASF in einer MItteilung.

Für den geplanten Stellenabbau hat BASF das Konsulationsverfahren eingeleitet. Über die Zahl der zu erwartenden Entlassungen machte der Konzern zunächst keine Angaben. Der Abbau solle so sozial wie möglich gestaltet werden. Möglichst viele Betroffene sollen einen neuen Job innerhalb des Unternehmens erhalten, hält BASF fest.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Das betritt jetzt also auch Laboranten, Forscher usw. Also die Berufe, die in der "Fachkräftemangelliste" ganz oben aufgeführt sind. Ich hoffe, es dürfte diesen Mitarbeitenden nicht schwer fallen, einen neuen Job zu finden. Sofern sie nicht an den ausländischen Standort wechseln (e.g. wahrscheinlich ins Heimatland zurück).
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  • Kommentar von Bruno Vogt (b.vogt)
    Stellenabbau hier, Stellenabbau bei der Post und anderen Betrieben aber der Fachkräftemangel ist weiter akut, weiterhin brauchen wir tausende von Menschen welche jedes Jahr in unser Land einwandern. Zumindest wenn man unseren Politikern glauben möchte. Tatsache ist, unserer Wirtschaft geht es nicht gut und das trotz oder gerade wegen der aktuellen Geldpolitik und den Nachbarländern welche wiederum nicht vom Fleck kommen wegen dem Fehlkonstrukt Euro. Wann wird sich diese Einsicht durchsetzen?
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Wie kommen sie darauf, dass es unserer Wirtschaft nicht gut ginge? Der Stellenabbau von BASF ist die Folge von Restrukturierungen und bei der Post die veränderten Kundenbedürfnisse.
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